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Rothenburgsort Ökologische Oase, Industriedenkmal und Kulturkleinod – die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe beeindruckt mit vielen Qualitäten

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Fast 100 Jahre lang versorgte das Wasserfilterwerk auf Kaltehofe die Hansestadt mit sauberem Trinkwasser. Nur wenige Autominuten von der Hamburger Innenstadt entfernt vereint die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe heute Industriedenkmal, Museum und Naturpark.

Ökologische Oase, Industriedenkmal und Kulturkleinod – die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe beeindruckt mit vielen Qualitäten

Kaltehofe als Ableger der Stadtwasserkunst und der Speicherstadt

Was heute mit den umwachsenen Wasserflächen, dem Schilf und den über das Gelände verteilten Backsteintürmchen wie ein fantastisch entworfener Landschaftspark  anmutet, wurde 1893 als Elbwasserfiltrationsanlage gegründet. Ausschlaggebend für den Bau des Wasserwerks auf Kaltehofe war vor allem die Cholera Epidemie 1892, welche den Bewohnern Hamburgs die Notwendigkeit einer Trinkwasseraufbereitung vorführte. Von da an versorgte die Stadtwasserkunst alle Hamburger Haushalte mit Trinkwasser, dessen Qualität täglich vom Hygienischen Staatsinstitut kontrolliert wurde. Wie dies genau funktionierte, ist auf dem Gelände der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe an verschiedenen Stellen erklärt.

Während der Begriff „Wasserkunst“ generell seit dem Mittelalter für technische Anlagen zur Wasserversorgung üblich war, kann „Wasserkunst“ in Kaltehofe aber auch im ästhetischen Sinne verstanden werden. So zum Beispiel am Museumsbecken mit geöffneten Schieberhäuschen.

Dornröschen zwischen Kultur und Natur

1990 wurde das Wasserwerk Kaltehofe still gelegt. Rund 20 Jahre blieb die Elbinsel für die Öffentlichkeit unzugänglich.

Es gab unterschiedliche Pläne für eine Nachnutzung, unter anderem auch ein Ausbau mit 1500 Wohneinheiten, 104000 Quadratmeter Büro- und rund 11000 Quadratmeter Ladenfläche. Dies wurde jedoch sowohl vom Denkmalamt als auch von der Stadtentwicklungsbehörde abgelehnt. Stattdessen wurde die komplette Insel unter Schutz gestellt und die Villa Kaltehofe sowie die Filteranlagen mit ihren Schieberhäuschen und Becken wurden zum Baudenkmal erklärt und ist heute ein Naturidyll, mitten im Hafen.

2011 eingeweiht, ist heute ein großer Teil der Elbinsel Naturschutzgebiet und nicht zu begehen. Hier wird die Natur vollständig sich selbst überlassen. Der begehbare Naturpark auf Kaltehofe ist dennoch weitflächig und vielseitig. Neben den großzügigen Grünflächen befinden sich die ehemaligen Wasserfilterbecken. Zwischen 280 Pflanzenarten brüten 44 Vogelarten und leben ein Drittel der in Deutschland heimischen Fledermausarten.

Das vielfältige Programm der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe reicht von verschiedenen Führungen bis hin zu Sonderveranstaltungen wie HanseBird oder der langen Nacht der Museen.

Anfahrt, Öffnungszeiten sowie einen Überblick über das Angebot gibt es auf https://wasserkunst-hamburg.de/

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Hamburg-Mitte
Lage:Elbinsel Kaltehofe; Kaltehofe Hauptdeich
ÖPNV:ab Hauptbahnhof im 10-Minuten Takt mit der Buslinie 3 Richtung Tiefstack bis zur Haltestelle Billhorner Deich; danach ca. 20 Minuten Fußweg
Fläche:ohne Angabe
Spielplatz:nicht vorhanden
Hundeauslaufzone:nicht ausgewiesen

Management des öffentlichen Raumes

Fachamt Management des öffentlichen Raumes

Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
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