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Gleichstellung und Sprache

Geschlechtergerechte Sprache

Männer werden fast immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt: 99 Sängerinnen und ein Sänger sind 100 Sänger. (Luise Pusch, 1990) 

In einer gendergerechten Sprache fühlen sich beide Geschlechter gleichermaßen angesprochen. Eine geschlechtergerechte Formulierung ist deshalb ein wichtiger Beitrag, um die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. Wenn Sie einen Text verfassen und beide Geschlechter meinen, sollten Sie das sichtbar machen. Unzulässig sind die sogenannten Generalklauseln wie zum Beispiel „personenbezogene Bezeichnungen gelten für beide Geschlechter“. Ein Geschlecht ist nicht nur „mitgemeint“.

Rechtslage
Am 1. Januar 2015 ist das neue Hamburgische Gleichstellungsgesetz (HmbGleiG) in Kraft getreten. § 11 regelt die Sprache: „Insbesondere in Rechts- und Verwaltungsvorschriften, bei der Gestaltung von Vordrucken und in amtlichen Schreiben der Dienststellen ist der Grundsatz der sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu beachten. Das Nähere regelt eine Verwaltungsvorschrift.“ Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung wird diese neue Verwaltungsvorschrift noch erarbeiten.

Praktische Beispiele
Haben Sie bisherige Formulierungen als umständlich oder zu „sperrig“ empfunden? „Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeiter“ oder „Mitarbeiter/innen“ lässt sich nicht flüssig schreiben und sprechen?
Oft gibt es geschlechtsneutrale Begriffe oder Formulierungsmöglichkeiten, bei denen Frauen und Männer ihren Beruf, ihre Stellung oder ihr Amt mit einem Wort wiederfinden können, das auch ihr Geschlecht bezeichnet. Leichter machen es substantivierte Pluralformen, Wörter ohne geschlechtsspezifische Bedeutung, Wortzusammensetzungen oder die Verwendung des Namens einer Institution:

Statt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Arbeitskräfte oder Beschäftigte
Statt die/der Antragsteller/in: Die antragstellende Person
Statt die/der Abgeordnete: Das Mitglied der Bürgerschaft
Statt Lehrerinnen und Lehrer: Lehrkräfte
Statt Dozentinnen und Dozenten: Dozierende
Statt Amtsleiterinnen und Amtsleiter: Amtsleitungen
Statt die Pflegerinnen bzw. Pfleger: Das Pflegepersonal

Es gibt gute Beispiele anderer Einrichtungen, wie Sie mit einfachen sprachlichen Varianten Frauen und Männer in der Sprache gleichstellen und dabei trotzdem verständlich und gut lesbar sein können. 

blickpunkt personal Schwerpunkt Gleichstellungsgesetz

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