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Flechten - FHH - Hamburg

Flechten sind eine Lebensgemeinschaft aus Algen und Pilzen. Sie besiedeln häufig die Borke von Pflanzen, sind aber oft auch auf Steinen, Beton oder anderen Materialien zu finden. Man unterscheidet Krusten-, Blatt- und Strauchflechten. Dementsprechend können sie eine krusten- oder schorfähnliche, lappige bis schuppenähnliche oder strauchige bis bärtige Form annehmen. Eine Besiedlung durch Flechten ist für Pflanzen unschädlich, da die Flechte nur an der Pflanze haftet, aber nicht in diese eindringt. Benötigtes Wasser und Nährstoffe entnehmen Flechten der Luft.
Flechten sind sehr empfindlich gegenüber Luftschadstoffen. Aufgrund der sich wieder verbessernden Luftqualität sind sie daher in den letzten Jahren wieder häufiger anzutreffen. Da sie eine hohe Luftfeuchte bevorzugen, sind sie meist verstärkt in schattigen Lagen oder der sonnenabgewandten bzw. regenzugewandten Seite von Ästen und Stämmen zu finden. Einige Flechten bevorzugen aber auch sonnige, trockene Lagen. Außerdem haben die Oberflächenstruktur und der pH-Wert der Borke Einfluss darauf, ob eine Flechte eine Pflanze besiedeln kann. Deshalb sind bestimmte Flechtenarten an ganz bestimmte Pflanzenarten gebunden.

Neben den Flechten können auch Algen und Moose die Oberfläche von Pflanzen überziehen. Auch diese dringen nicht in die Pflanze ein und sind unschädlich. Wenn Algen die Blätter der Pflanzen besiedeln, wird durch den Belag allerdings die Photosynthese-Leistung der Blätter verringert. Dies ist aber meist nur in sehr dichten Pflanzenbeständen der Fall. Durch zurückschneiden von Pflanzen oder Auslichten des Bestands kann man die Algen meist wieder zurückdrängen.

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