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Krankheiten Teerfleckenkrankheit des Ahorns

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Teerfleckenkrankheit des Ahorns - FHH - Hamburg

Erreger

Die Teerfleckenkrankheit des Ahorns wird durch den Pilz Rhytisma acerinum hervorgerufen. Die Krankheit wird auch als Ahorn-Runzelschorf bezeichnet. Sie tritt bei verschiedenen Ahorn-Arten auf, am häufigsten ist aber der Spitzahorn betroffen. Insbesondere in niederschlagsreichen Jahren kann es im Frühjahr zu zahlreichen Infektionen an den Blättern kommen, die zu einem vorzeitigen Abwerfen der Blätter führen.

Schadbild

Einige Wochen nach der Infektion durch die Pilzspore verfärbt sich das befallene Blattgewebe gelblich, im Sommer werden infizierte Blattpartien oberseits dann pechschwarz. Die schwarzen Flecken erreichen dabei Durchmesser von 1 bis 2 cm. Die Oberfläche der Flecken erhebt sich unregelmäßig, woraus sich die Bezeichnung Runzelschorf ableitet. Stark befallene Blätter werden vorzeitig abgeworfen. Insbesondere auf den herbstlich gelb gefärbten Blättern sind die schwarzen Flecken sehr auffällig.

Vorbeugung und Bekämpfung

Da der Pilz an befallenen Blättern überwintert, ist das gründliche Entfernen des Falllaubs die wichtigste vorbeugende Maßnahme. Darüber hinaus sollten bei Neupflanzungen sehr schattige oder feuchte Lagen gemieden werden, da es hier leichter zu Infektionen kommt. Insgesamt ist das Schadbild der Teerfleckenkrankheit zwar sehr auffällig, für den Baum aber meist kaum schädlich, so daß direkte Bekämpfungsmaßnahmen durch Fungizide nicht notwendig sind.

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