Schädlinge Ulmen-Blasenlaus

Ulmen-Blasenlaus - FHH - Hamburg

Erreger

Die Ulmen-Blasenlaus (Tetraneura ulmi) ist ein weit verbreiteter und häufiger Schädling an Ulmen. Die bis zu 3 mm großen, gelblichen Läuse scheiden über die Haut zahlreiche Wachsfäden aus, wodurch sie weißlich erscheinen. Zu sehen sind die Tiere auf den ersten Blick aber nicht, da sie durch Speichelausscheidungen, die sie beim Saugen an den Blättern der Ulme ins Blatt abgeben, die Pflanzen zur Bildung von Blattgallen anregen. Die Tiere selbst sind dann in den Gallen zu finden. Im Laufe des Sommers verlassen die dann geflügelten Tiere die Ulme und wechseln auf Gräser über, an denen sie an den Wurzeln saugen. Im Herbst kehren sie zur Ulme zurück.

Schadbild

Eine Besiedlung durch die Ulmen-Blasenlaus ist an bis zum 15 mm langen Gallen zu erkennen, die im Frühjahr an einem kurzen Stiel auf der Oberseite der Ulmenblätter entstehen. Die Gallen sind grün und glattwandig, werden mit der Zeit aber cremefarben und schließlich braun. In den hohlen Gallen sind die durch Wachsausscheidungen weißlich erscheinenden Läuse zu finden, die dort an der Gallenwand saugen. Im Sommer ist im unteren Bereich der Galle die Öffnung zu finden, durch die die Tiere die Galle verlassen haben.

Vorbeugung und Bekämpfung

Auch bei starkem Auftreten der Ulmen-Blasenlaus, ist mit keiner ernsthaften Schädigung der Bäume zu rechnen. Gegenmaßnahmen sind daher nicht erforderlich. Bei kleineren Pflanzen betroffene Blätter vor der Abwanderung der Läuse absammeln.

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