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Pflege ohne Zwang Freiheitsentziehende Maßnahmen - Schutz und Gefahr?

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Pflege ohne Zwang

Hinter Bettgittern, Medikamenten und anderen freiheitsentziehenden Maßnahmen steht oft ein Schutzgedanke: Die betroffene Person soll nicht stürzen oder sich verletzen.

Beratung
Was viele nicht wissen:
Internationale Studien zeigen, dass freiheitsentziehende Maßnahmen in den meisten Fällen mehr gefährden als schützen. Das hat nachweisliche Gründe. Jede Beschränkung in der Bewegungsfreiheit, zum Beispiel durch einen Bauchgurt oder ein Bettgitter, führt zum Muskelabbau. Versucht jemand dennoch, über das Bettgitter zu steigen oder sich durchzuzwängen, ist die Verletzungsgefahr meist größer als zuvor. Neben körperlichen Folgen haben freiheitsentziehende Maßnahmen auch seelische Folgen, indem sie u.a. Stress, Angstzustände oder Halluzinationen auslösen können.

Das sind die Kehrseiten einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit: Die Betroffenen werden in der Regel noch pflegebedürftiger, und ihre Lebensqualität sinkt!

Menschen mit einer demenziellen Erkrankung sind davon besonders betroffen. Sie können Absprachen, z.B. kurz zu warten, oft nicht mehr verstehen oder behalten. Deswegen werden bei ihnen entsprechend häufig freiheitsentziehende Maßnahmen in Form mechanischer Vorrichtungen und ruhigstellender Medikamente angewendet.

Auch hier gibt es eine Kehrseite: Durch die begrenzten Freiheiten verstärkt sich bei Menschen mit Demenz das Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein.

Wie es auch anders geht, erfahren Sie hier: Unsere Fachstelle „Pflege ohne Zwang“ berät Sie zu den alternativen Möglichkeiten.

Beratungstelefon und Kontakt

Fachstelle „Pflege ohne Zwang"

Fachamt für Hilfen nach dem Betreuungsgesetz
Winterhuder Weg 31
22085 Hamburg
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