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Kirchwerder Stadtteilschule Kirchwerder

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Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettberwerb

Stadtteilschule Kirchwerder

Ziel des hochbaulichen Realiserungswettbewerbes war die im Siegerentwurf des vorgeschalteten städtebaulich-freiraumplanerischen Workshops durch die ARGE DFZ Architekten/G2 Landschaftsarchitekten vorgeschlagene Struktur zu überprüfen und zu optimieren.

Die im städtebaulich-freitraumplanerischen Workshop erarbeiteten Grundformen für das Schulgebäude sind ausdrücklich als Platzhalter zu verstehen, das Schulgebäude sollte als Gebäudekomplex betrachtet werden, der sich aus mehreren Baukörpern zusammensetzen kann. Anzahl, Lage und Geschossigkeit der Baukörper sollen im Rahmen der Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts vorgeschlagen werden. Bei der Weiterentwicklung der baulichen Struktur ist die Einbindung des gesamten Ensembles in das umgebende Landschaftsbild von besonderer Bedeutung, da hier eine Bebauung im Außenbereich und im ländlichen Raum der historischen Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande erfolgt.

 

In der 1. Preisgerichtssitzung am 08.02.2017 konnte sich die Jury nicht für einen ersten Preisträger entscheiden, sondern hat vielmehr zwei Büros zur Überarbeitung ihrer Entwürfe aufgefordert. Nach Abschluss der Überarbeitungsphase hat sich das Preisgericht am 27.06.2017 abschließend entschieden. Als Sieger des Wettbewerbes wurde die Arbeitsgemeinschaft Thomas Krüger Architekten GmbH, Berlin / Roswag Architekten GvA mbH aus Berlin gekürt.

 

Der Siegerentwurf überzeugt durch einen starken konzeptionellen Ansatz, der äußerst mutig und individuell auf die spezifischen Gegebenheiten der Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande eingeht und eine deutliche Adresse sowohl zum Kirchenheerweg als auch zum Marschbahndamm entstehen lässt.

 

Der Entwurf sieht für den Schulneubau zwei Baukörper vor, die die städtebauliche Figur des in den Vier- und Marschlanden vorkommenden „Langhauses“ auf markante Art und Weise interpretieren. Das Thema „Bauernhäuser im ländlichen Raum“ wird deutlich als Kernpunkt des Entwurfs herausgearbeitet.

Prägende Details landwirtschaftlicher Gebäude werden sachgerecht interpretiert und in den Entwurf eingearbeitet.

 

In der Grundrissgestaltung wird das pädagogische Konzept der Schule aufgenommen und baulich umgesetzt, zum Beispiel durch die Bildung von „Jahrgangsclustern“.

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