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Planfeststellungsverfahren Fernwärmeleitung "Fernwärmesystemanbindung-West" (FWS-West)

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Planfeststellungsverfahren nach § 65 UVPG i.V.m. Anl. 1 Nr. 19.7.1. UVPG für die Errichtung und den Betrieb der Fernwärmeleitung „Fernwärmesystemanbindung-West“ (FWS-West) i.S.d. Anl. 1 Nr. 19.7.1. UVPG

FWS West

Fernwärmeleitung "Fernwärmesystemanbindung-West" (FWS-West)

In dem Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb der Fernwärmeleitung „Fernwärmesystemanbindung-West“ (FWS-West) hat die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Amt für Immissionsschutz und Abfallwirtschaft, am 08.10.2021 den Plan festgestellt.

Die Feststellung beruht auf § 65 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) i.V.m. Anl. 1 Nr. 19.7.1. UVPG und den §§ 72 ff. des Hamburgischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (HmbVwVfG).

Gegenstand der Planfeststellung ist eine neue ca. 7,6 km lange Fernwärmeleitung „Fernwärmesystemanbindung-West“ (FWS-West), durch welche eine Verbindung zwischen der neu geplanten Erzeugungsanlage am Standort Dradenau (KWK-Anlage Dradenau) und dem Weststrang, der Fernwärmetransportleitung Wedel, in Hamburg-Bahrenfeld geschaffen wird.

Die FWS-West hat folgende technische Kenngrößen:

•           Leitungslänge der Fernwärmeleitung ca. 7,6 km

•           Nennweite der Fernwärmeleitung DN 800 (jeweils Vor- und Rücklauf)

•           Transportmedium: vollentsalztes und sauerstoffarmes Wasser gem. TAB-HW

•           Auslegungsdruck 25 bar(ü)

•           Auslegungstemperatur Vor- und Rücklaufleitung 140 °C

•           Maximale Betriebstemperatur 133 °C

Das Leitungssystem „FWS-West“ besteht aus zwei Rohren, dem Vorlauf und Rücklauf. Der Vorlauf dient dem Transport des Heizwassers in das Fernwärmenetz und damit zum Verbraucher. Der Rücklauf des kalten Heizwassers vom Verbraucher bis zur KWK-Anlage wird über die Pumpstation Haferweg gewährleistet.

Der Verlauf der FWS-West beginnt südlich der Elbe am Werkzaun der KWK-Anlage Dradenau. Sie verläuft erdverlegt in der Dradenaustraße und Antwerpenstraße. Am Ende der Antwerpenstraße zweigt sie in den Tankweg ab und wird entlang des Gehölzes bis zum Jachtweg geführt. Dort entsteht der Startschacht für die Elbquerung, die durch den Bau einer begehbaren Tunnelanlage realisiert wird. Der Tunnel unterquert zunächst den Köhlfleethafen, anschließend die Elbe und endet nördlich der Elbe mit dem Zielschacht im südöstlichen Bereich des Hindenburgparks. Von dort wird die Leitung weiter erdverlegt den Hang hinauf bis zur Elbchaussee geführt, biegt anschließend in die Parkstraße ein und folgt ihr bis zum Übergang in die Groß Flottbeker Straße. Dabei wird die S-Bahn-Brücke Höhe Jeppweg unterquert. In der Groß Flottbeker Straße verläuft sie weiter, kreuzt den Osdorfer Weg und wird in der Straße Zum Hünengrab bis zur Notkestraße geführt. In der Notkestraße wird die FWS-West in das bestehende Fernwärmenetz (Weststrang) eingebunden. 

Der Planfeststellungsbeschluss steht weiter unten auf dieser Seite zum Download bereit.
Der festgestellte Plan ist auf dieser Internetseite https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=736A2E80-7585-4BAE-BA54-7D518DE990F8 einsehbar.

Alle Informationen und Termine zur Veröffentlichung und Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses vom 08.10.2021 und des festgestellten Plans finden Sie in der Öffentlichen Bekanntmachung unter
https://www.hamburg.de/bukea/bekanntmachungen/15491510/bue-bekanntmachungen/.


Ansprechpartner

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Amt für Immissionsschutz und Abfallwirtschaft (I)
Betrieblicher Umweltschutz (I 1)
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Deutschland
E-Mail: planfeststellung-fernwaerme@bukea.hamburg.de

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