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20.000 Reisende erwartet Bürgermeister Tschentscher weiht Station Elbbrücken ein

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Hamburgs neue S-Bahn-Station "Elbbrücken" ist eröffnet. Am Samstag weihte Bürgermeister Peter Tschentscher die neue Haltestelle gemeinsam mit DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla ein. Ab Sonntag werden hier rund 470 S-Bahnen halten. "Durch die Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn entstehen neue Querverbindungen in weitere Stadtteile bis in den Hamburger Osten", sagte Bürgermeister Tschentscher anlässlich der Eröffnung.

Bürgermeister Tschentscher weiht Station Elbbrücken ein

Die neue S-Bahn-Station entstand parallel zur U-Bahnstation am neuen Elbbrückenquartier. Für Fahrgäste aus dem Hamburger Süden ist sie eine neue und zeitsparende Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn, die schnellere Verbindungen in weitere Stadtteile bis in den Hamburger Osten ermöglicht. Dies entlaste den Hauptbahnhof und verbessere gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Hamburger Schnellbahnsystems, ist Bürgermeister Peter Tschentscher überzeugt.

Während der Eröffnung wies Tschentscher auf die Bedeutung von Bus und Bahn für die Entwicklung der Stadt hin. Der Ausbau des Schnellbahnnetzes mit neuen Linien, neuen Haltestellen und dem Hamburg-Takt seien die wichtigsten Großprojekte in den kommenden Jahren, um Mobilität und Klimaschutz in Hamburg zu verbessern, sagte der Bürgermeister. Die Deutsche Bahn und die S-Bahn Hamburg seien hierfür wichtige Partner des Senats. "Mit neuen S- und U-Bahnlinien, dichteren Takten und längeren Fahrzeugen bauen wir das Angebot des HVV in großem Stil aus". In der gesamten Stadt soll man spätestens 2030 vom frühen Morgen bis in die Abendstunden innerhalb von fünf Minuten ein öffentliches Nahverkehrsangebot erreichen können.

Beeindruckende Architektur

Die beiden Bahnsteige des S-Bahnhofs werden von einer geschwungenen, etwa 90 Meter langen Stahlkonstruktion überdacht. 800 Glasscheiben wurden im Dach verbaut. Er ist über einen gläsernen Übergang, einem sogenannten Skywalk, mit der U-Bahn-Station verbunden und bietet so einen besonderen Ausblick auf die Elbe und den Hafen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, zeigte sich von der Architektur der beiden neuen Stationen beeindruckt: "Sie werden sicherlich ein Magnet für Hamburger und Touristen werden".

Züge halten ab Sonntag

Ab Sonntag, 15. Dezember, halten die ersten Züge der Linien S3 und S31 an den beiden rund 210 Meter langen Bahnsteigen. Bis zu 20.000 Fahrgäste werden pro Tag erwartet. Die Verkehrsstation hat rund 70 Millionen Euro gekostet. Die Finanzierung erfolgte aus Regionalisierungsmitteln des Bundes.

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