Der Verfassungsschutz informiert

Israelfeinde wollen am 12. Juli 2025 öffentlich werben

10. Juli 2025

Gesichert extremistische Gruppierung Thawra Hamburg tritt mit weiteren linksextremistischen Gruppierungen erneut in die Öffentlichkeit

  • Innenbehörde
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LfV Hamburg

Im Rahmen des auch durch die linksextremistische Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Hamburg ausgerichteten „Methfessel-Festes“ wird antisemitischen und linksextremistischen Gruppen eine Bühne geboten. Der Hamburger Verfassungsschutz informiert: Die Veranstalter bieten laut Programm linksextremistischen Gruppen wie der SDAJ, der Jungen Welt sowie Untergruppen des Roten Aufbau Hamburg, wie Waterkant Antifa, Offenes Antifaschistischen Treffen, Kollektiv Soziale Kämpfe und Aktion Internationale Solidarität, einen öffentlichen Raum zur Verbreitung ihrer Inhalte. Dieses Jahr ist auch die Beteiligung der Gruppe Thawra Hamburg angekündigt. Thawra ist seit Juni 2025 als gesichert extremistische Bestrebung eingestuft und wird vom Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet.

Thawra Hamburg veröffentlicht auf Social-Media-Kanälen und bei anderen Veranstaltungen Informationen und Darstellungen, die das Existenzrechts Israels ablehnen sowie eine ausgeprägte antisemitische Grundhaltung erkennen lassen und daher gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung sowie den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind.

So unterstellt Thawra Hamburg Israel unter anderem, einen „Genozid“ zu begehen und bezeichnet Israel als „Apartheidsstaat“. Unter dem Titel „How to deal with trash“ und dem Kommentar „Anleitung zur Mülltrennung aus Kiel“ wird ein Video verbreitet, in dem ein Werbeplakat zur Veranstaltung „Solidarität mit den Geiseln und Opfern des Terrors vom 07.10.“ in Kiel in einem Mülleimer entsorgt wird. Organisator dieser Veranstaltung war das Bündnis „Kiel gegen Antisemitismus“.

Weitere Erkenntnisse legen zudem dar, dass Thawra Hamburg mit gewaltorientierten linksextremistischen Organisationen wie u.a. dem antiimperialistischen Roten Aufbau Hamburg zusammenarbeitet und in deren Einrichtungen auch Veranstaltungen abhält, die wechselseitig beworben werden, zum Beispiel im Internationalen Zentrum B5 und im „Lüttje Lüüd“.

Zudem gab es in der Vergangenheit pro-palästinensische Versammlungen in Hamburg, für die Thawra, weitere Extremisten mit Auslandsbezug, gewaltorientierte Linksextremisten sowie auch verschwörungsideologische Extremisten mobilisierten, zum Beispiel am 7. Juni 2025 unter dem Motto "Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung für das palästinensische Volk!“. Ihr gemeinsames Feindbild: Israel.

Im Übrigen ist für den kommenden Sonnabend, 12. Juli 2025, ab 14:30 Uhr auch eine Versammlung unter dem Tenor „Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung für das palästinensische Volk“ geplant. Veranstalter ist eine Untergruppierung des verschwörungsideolgisch-extremistischen Vereins UMEHR e.V.

Weitergehende Informationen zu Thawra Hamburg, zum Extremismus mit Auslandsbezug und zu den linksextremistischen Gruppierungen sowie UMEHR e.V. finden Sie im aktuellen Verfassungsschutzberichts des Landesamtes für Verfassungsschutz Hamburg:
https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-inneres-und-sport/verfassungsschutzberichte-899160


Für die Medien bei Rückfragen:
Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg
Johanniswall 4
20095 Hamburg
Tel. 040-428.39-7571
info@verfassungsschutz.hamburg.de
 

 

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