Die Leitstellen stehen vor einer umfassenden Erneuerung, um moderne und flexible Einsatzleittechnik nutzen zu können. Dafür wurden neue Gebäude gebaut und diese werden nun noch mit neuer Technik ausgestattet.
Das ist die Aufgabe des Programms ERneuerung LEitstellen von Feuerwehr und Polizei (PERLE).
Um die Technik kümmert sich das Projekt PERLE-IT und um die Neubauten das Projekt PERLE-Bau. Damit beide Projekte sich eng verzahnen, gibt es darüber eine Klammer – das Programm PERLE.
PERLE besteht aus einem bunt gemischten Team aus Polizei, Feuerwehr, Verwaltungskräften der Behörde für Inneres und Sport sowie der Senatskanzlei. Dazu wird PERLE durch externe IT-Experten mit technischem und projektspezifischem Know-how unterstützt.
PERLE-Programm… plant, steuert und koordiniert die beiden Projekte, nimmt die Qualitätssicherung vor und hat einen strategischen Blick, auch auf mögliche Synergieeffekte mit anderen Bundesländern.
PERLE-Bau… unterstützt und begleitet die Errichtung der Gebäude, um die Umsetzung der vielfältigen Anforderungen der Leitstellen zu gewährleisten. Dazu sind die Gebäude mit hochkomplexen und detailliert aufeinander abgestimmten technischen Anlagen ausgestattet.
Neubau für Rettungsleitstelle und Zentraldirektion der Feuerwehr Hamburg
Neubau Polizeieinsatzzentrale (PEZ)
PERLE-IT… kümmert sich um die neue Technik in den Leitstellen, die Feuerwehr und Polizei gleichermaßen benutzen. Die folgenden drei Module bilden den Kern der Einsatzleittechnik:
Das Einsatzleitsystem unterstützt die Leitstellenmitarbeiter dabei, die jeweils benötigte Hilfe schnellstmöglich zum Einsatzort zu schicken.
Das Kommunikationssystem dient der Steuerung der Kommunikation zwischen Hilfesuchenden, Leitstellen und Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei.
Das Geoinformationssystem unterstützt die Leitstellen und Einsatzkräfte bei der Ortssuche, der Darstellung des Einsatzgeschehens auf Karten und dem Blaulichtrouting.
Der Betrieb der neuen Einsatzleittechnik wird durch den norddeutschen IT-Dienstleister Dataport im sogenannten TwinDataCenter erfolgen. Diese, von Dataport genutzten Rechenzentren sind in sich redundant, hoch verfügbar und besitzen das höchstmögliche Sicherheitszertifikat des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik.
Die neuen Leitstellen für Polizei und Feuerwehr sollen Mitte 2027 in Betrieb genommen werden.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden