Nach Ausweisung:

Stellvertretender Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg ausgereist

04. November 2022 Pressemitteilung

Da der Betroffene belegbar militante schiitisch-extremistische und terroristische Organisationen unterstützt, hatte die Innenbehörde ihm eine Ausweisungsverfügung zugestellt.

  • Innenbehörde
Abbildung der "Blauen Moschee" mit davor platzierter Iranischer Flagge die durch eine Hand wie ein Vorhang weggezogen wird.
LfV Hamburg

Nach der Ausweisung des stellvertretenden Leiters des Islamischen Zentrums Hamburg (kurz IZH), durch die Behörde für Inneres und Sport, hat dieser Deutschland am vergangenen Mittwochabend, 2. November, in Richtung Iran verlassen. Zuvor war der Betroffene auch in zweiter Instanz Mitte Oktober vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht mit seiner Beschwerde gegen die Ausweisungsverfügung gescheitert und damit seit dieser Woche vollziehbar ausreisepflichtig.

Da der Betroffene belegbar militante schiitisch-extremistische und terroristische Organisationen unterstützt, hatte die Innenbehörde ihm im Juni eine Ausweisungsverfügung zugestellt, mit der er aufgefordert wurde, Deutschland zu verlassen. Es gilt zudem ein Wiedereinreiseverbot nach Deutschland.

Dem Landesamt für Verfassungsschutz liegen entsprechende Erkenntnisse vor, die belegen, dass der Betroffene Verbindungen zu zwei für die „Hizb Allah“ tätigen Spendensammelvereinen unterhalten hat, die mittlerweile wegen Terrorfinanzierung durch das BMI verboten wurden. Das belegen u.a. entsprechende Besuche bei „Hizb Allah“-nahen Vereinen. Darüber hinaus hat der Betroffene enge Kontakte zu Vertretern der „Hizb Allah“ im Libanon gepflegt. Die „Hizb Allah“ (übersetzt: „Partei Gottes“) ist für eine Vielzahl von Anschlägen verantwortlich und stellt das Existenzrecht Israels offen in Frage bzw. ruft zu dessen gewaltsamer Beseitigung auf. Seit April 2020 gilt ein Betätigungsverbot in Deutschland.

Innensenator Andy Grote: „Ich bin froh, dass der stellvertretende Leiter des IZH unserer Ausweisung Folge geleistet und das Land jetzt verlassen hat. Eine bereits vorbereitete Abschiebung wäre ansonsten unumgänglich gewesen. Wer nachweislich Terrororganisationen oder Terrorfinanzierer unterstützt, stellt eine schwerwiegende Gefahr für unsere Sicherheit dar und hat in Deutschland nichts zu suchen.“

Rückfragen der Medien
Behörde für Inneres und Sport
Pressestelle
Telefon: 040 42839 2673
E-Mail: pressestelle@bis.hamburg.de

Zum Weiterlesen

Bürgermeister Tschentscher von hinten vor der Lichtshow zum Auftakt der Olympia-Kampagne mit dem Motto "Eine Chance für Alle".
Senatskanzlei
„Olympia in Hamburg – eine Chance für alle“

Spektakuläre Lichtshow beim 837. Hamburger Hafengeburtstag

Nach einem ersten erfolgreichen Testlauf Ende Februar soll der nächtliche Himmel über dem Hamburger Hafen am ersten Abend des maritimen Großereignisses für alle Hamburgerinnen und Hamburger im olympischen und paralympischen Glanz erstrahlen.

06. Mai 2026 Pressemitteilung
Basketballspieler am Korb
colourbox
Supercup 2026

Rückkehr nach Hamburg

Der Basketball-Supercup kehrt im Sommer 2026 nach Hamburg zurück. Am 21. und 22. August 2026 steigt das traditionsreiche Spitzenturnier in der Barclays Arena.

06. Mai 2026 Pressemitteilung
Polizeieinsatz mit Verkehrskontrolle Hamburg Deutschland eine Polizistin winkt einen Autofahrer raus
IMAGO / Maximilian Koch
länderübergreifende, bundesweite Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“

Ergebnisse der länderübergreifenden, bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“

Polizeien aller 16 Bundesländer haben sich am Dienstag an der von Hamburg als IMK-Vorsitzland organisierten und länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“ beteiligt. Bei den bundesweiten Verkehrskontrollen waren annähernd 7.800 Polizistinnen und...

30. April 2026 Pressemitteilung