Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „Hamburg gilt als Tor zur Welt und hat sich als Austragungsort für internationale Sportveranstaltungen bewährt. Wir unterstützen das Ziel der Bundesregierung und des DOSB, sich um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele zu bewerben. Hamburg bietet beste Bedingungen für den Sport und hat ein überzeugendes Olympia-Konzept entwickelt. Die Zusage der Bundesregierung, sich an den Kosten zu beteiligen, ist ein wichtiger Meilenstein und gibt uns Rückenwind für das Hamburger Referendum im kommenden Jahr. Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg können eine große Begeisterung für den Sport entfachen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und große Strahlkraft für ganz Deutschland entwickeln.“
Sportsenator Andy Grote: „Einer der Unterschiede zu 2015: Der Bund steht mit klaren Commitment hinter der Bewerbung. Ab heute übernimmt der Bund auch finanziell die Mitverantwortung für die Durchführung der Spiele. Ein gutes Zeichen und Rückenwind auch für Hamburgs Bewerbung!“
Steffen Rülke, Leiter der Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele: „Die Vereinbarung zeigt: Wir sind mit der Bundesregierung und dem DOSB in einem Team. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir spielen gemeinsam auf Sieg. Wir wollen die Spiele endlich wieder nach Deutschland holen und sind fest davon überzeugt: Deutschland kann das – Hamburg kann das. Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele kann dem Land einen großen Schub für die Zukunft geben – im Sport und weit darüber hinaus.“
Im September hatte der DOSB Hamburg in der ersten Phase des Bewerbungsprozesses bestätigt, dass das im Mai 2025 eingereichte erste Grobkonzept die Anforderungen erfüllt. Die Freie und Hansestadt arbeitet ihr Bewerbungskonzept nun weiter vertiefend aus. Zugleich informiert die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger umfassend und bezieht sie mit Beteiligungs- und Mitmachformaten wie kein anderer Bewerber ins Verfahren ein. Auch der Termin für das Referendum, bei dem die Hamburgerinnen und Hamburger über die Bewerbung entscheiden können, ist festgelegt: es findet statt am 31. Mai 2026. Das finale Konzept, das zum 1. Juni 2026 beim DOSB eingereicht wird, soll im Frühjahr vorgestellt werden. Die Konzepte aller vier Bewerber werden dann von einer Evaluierungskommission des DOSB bewertet, bevor es dann im Herbst 2026 zu einer Entscheidung um den deutschen Bewerber kommen wird.
Deutschland ist nun auch offiziell Interessent für die Ausrichtung um Olympische und Paralympische Spiele. Wie der DOSB in der vergangenen Woche mitteilte, hat eine Delegation der Dachorganisation zusammen mit der Vertreterin der Bundesregierung, Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein, offiziell die Aufnahme in den sogenannten „Continuous Dialogue“ mit dem Internationalen Olympischen Komitee beantragt, in dessen Rahmen sich nationale Bewerber mit dem IOC frühzeitig und ergebnisoffen zu Konzepten, Rahmenbedingungen sowie Erwartungen austauschen können und wichtiges Feedback sowie Stände des IOC erhalten. Die Aufnahme des Dialogs markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Deutschen Bewerbung um die Spiele.
Die bundesweite Bewerbungskampagne wird vom Bund und dem DOSB finanziert. Regionale Kommunikationsmaßnahmen sowie die Kosten für die Durchführung von lokalen Referenden werden von den jeweiligen Bewerberregionen getragen. Mit der heutigen Unterzeichnung setzt Hamburg erneut ein klares Signal für eine moderne, transparente und tragfähige Fortführung der deutschen Olympiabewerbung und unterstreicht zugleich seine Ambitionen, als deutscher Bewerber ins internationale Rennen zu gehen.
Alle Informationen zu Hamburgs Olympia-Bewerbung gibt es online unter: https://www.hamburg-activecity.de/olympiabewerbung
Pressebilder der Unterzeichnung sind ab ca. 15:30 Uhr online verfügbar unter: https://public.skyfish.com/p/fhh/2613253
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