Neben dem Bundesinnenminister, der traditionell als ständiger Gast bei den Sitzungen der IMK anwesend ist, nimmt in diesem Jahr auch erstmals der Bundesverteidigungsminister am Plenum (Freitag) und der anschließenden Pressekonferenz teil. Aufgrund des Zusammenwachsens von äußerer und innerer Sicherheit ist vorgesehen, das Bundesverteidigungsministerium und die Bundeswehr auch dauerhaft in die Strukturen der IMK miteinzubinden mit dem Ziel, die militärische und zivile Verteidigungsfähigkeit mit gleicher Konsequenz und Geschwindigkeit bis 2029 auszubauen.
Die Stärkung der zivilen Verteidigungsfähigkeit und die wirksame Abwehr hybrider Bedrohungen stehen daher auch im Mittelpunkt der Konferenz. Insgesamt beraten die Ministerinnen und Minister und Senatorinnen und Senatoren über rund 80 Beschlussvorlagen, die von den Ländern eingebracht wurden. Auf der Tagesordnung stehen erneut Fragen der Migrationspolitik. Nach Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (kurz GEAS) geht es jetzt darum, die neuen Regeln effektiv in der Praxis umzusetzen. Darüber hinaus werden die Länder voraussichtlich auch über weitere Maßnahmen zur konsequenten Rückführung verurteilter Straftäter beraten. Hamburg setzt sich dabei als IMK-Vorsitzland für eine faire und konsequente Migrationspolitik ein, die weiterhin Integrationsperspektiven bietet und denen Schutz gewährt, die ihn wirklich benötigen, und umgekehrt den Aufenthalt beendet, wenn der Integrationswille und die Aufenthaltsperspektive fehlt und erst recht, wenn die Sicherheit in Deutschland gefährdet wird.
Weitere Themen betreffen die Befugnisse und Leistungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden, die Verbesserung der Sicherheit in Fußballstadien, die Bekämpfung und konsequente Strafverfolgung sexualisierter Gewalt und die Bekämpfung organisierter Kriminalität.
Hamburgs Innensenator Andy Grote, Vorsitzender der IMK: „Innere Sicherheit ist in Deutschland eine Gemeinschaftsaufgabe und die Innenministerkonferenz ist die Plattform, in der wir als Innenressorts und Sicherheitsbehörden unsere Kräfte bündeln und gemeinsame Entscheidungen treffen. Wir müssen neben der militärischen auch die zivile Verteidigung als zweite gleichrangige Säule der Gesamtverteidigung ausbauen. Dazu gehört auch eine stärkere Verzahnung mit der Bundeswehr. Daher freue ich mich sehr, dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius meiner Einladung nach Hamburg folgen wird. Mein Ziel als IMK-Vorsitzender ist, dass wir auch diesmal die Geschlossenheit und Handlungsfähigkeit sicherstellen, die es braucht, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Das muss das Signal von Hamburg sein.“
Hinweis: Das Akkreditierungsverfahren ist abgeschlossen. Eine kurzfristige Akkreditierung am Veranstaltungsort ist nicht möglich. Bei Fragen zum Akkreditierungsprozess melden Sie sich unter: presse-imk2026@bis.hamburg.de
Eine Übersicht zu den medienöffentlichen Terminen finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung. Weitere Informationen zur IMK finden Sie auch auf der Website unter: www.imk2026.hamburg
Rückfragen der Medien
Behörde für Inneres und Sport
Pressestelle
Telefon: 040 42839 2673
E-Mail: pressestelle@bis.hamburg.de
Medienöffentliche Termine:
1. Konferenztag – Mittwoch, 17. Juni 2026
- 18:15 Uhr: Empfang und offizielle Begrüßung durch den IMK-Vorsitzenden
CCH / Atrium
Möglichkeit für O-Töne
2. Konferenztag – Donnerstag, 18. Juni 2026
- Ab 8:30 Uhr: Möglichkeit für O-Töne
(nach individueller Absprache mit den Gesprächspartnern) - 8:55 bis 9:25 Uhr: Zusätzlicher Medientermin „Vorbereitung zahlt sich aus“
(zum Thema: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen)
CCH / Atrium - 9:25 bis 9:30 Uhr: Auftaktbilder zu Beginn der Beratungen
A-Länder: CCH – 2. OG, Saal Y 01-03
B-Länder: CCH – 2. OG, Saal Y 04-09
3. Konferenztag – Freitag, 19. Juni 2026
- Ab 8:30 Uhr: Möglichkeit für O-Töne
(nach individueller Absprache mit den Gesprächspartnern) - 9:00 bis 9:05 Uhr: Auftaktbilder zu Beginn der Plenarsitzung
CCH – 2. OG, Saal Y - 12:30 bis 13:30 Uhr: Pressekonferenz
CCH – 1. OG, Saal X
Livestream unter www.imk2026.hamburg