Nach zwei Jahren Bauzeit wurde der erweiterte und modernisierte Stützpunkt am Dienstag im Beisein von Sportsenator Andy Grote, Josephine Burth (zuständige Referatsleiterin in der Abteilung Sport des Bundeskanzleramtes), Jens Kerkhoff (Geschäftsführer von GMH) und Moritz Petri (Präsident des Deutschen Ruderverbands) eingeweiht.
Das vorhandene Gebäude wurde im Zuge der Maßnahmen durch einen Anbau ergänzt, der einen neuen Eingangsbereich, eine weitere Bootshalle sowie Sport- und Funktionsräume im Erdgeschoss und zusätzlich Aufenthalts-, Seminar- und Büroräume im Obergeschoss beinhaltet. Neben dem Anbau wurden im Zuge der Baumaßnahmen auch zusätzliche, überdachte Bootsstellagen, eine neue Motorbootgarage und eine Außenlagerfläche errichtet. Das neue Gebäude verfügt neben einem teilweise begrünten Dach über eine Photovoltaik-Anlage und ist mit Wärmepumpenanlagen ausgestattet.
Die Investitionen in Höhe von rund 8 Millionen Euro wurden durch die Behörde für Inneres und Sport und eine Förderung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat in Höhe von 1,62 Millionen Euro finanziert.
Das Regattazentrum in Allermöhe mit dem Leistungszentrum Rudern ist Teil des Doppel-Bundesstützpunktes Ratzeburg/Hamburg, der als einer von drei Leitstützpunkten des Deutschen Ruderverbandes fungiert. Dem Doppelstützpunkt sind derzeit mehr als 50 Bundeskaderathletinnen und -athleten zugeordnet, weitere 85 Landeskaderathletinnen und -athleten und Nachwuchssportler nutzen die Anlage in Allermöhe regelmäßig. Mit der Erweiterung und Modernisierung schafft Hamburg die Voraussetzungen für bestmögliche Trainingsbedingungen aktiver und zukünftiger Athletinnen und Athleten, die sich womöglich mit einer Medaille bei Olympischen oder Paralympischen Spielen belohnen können.
Sportsenator Andy Grote: „Rudern ist Hamburger Vorzeigedisziplin. Als grüne Metropole am Wasser verfügen wir nicht nur über perfekte Voraussetzungen, sondern seit heute auch über einen der modernsten Stützpunkte Deutschlands, der mit seinen Trainingsbedingungen alles bietet, was unsere Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg an die Weltspitze brauchen. Damit legen wir gemeinsam mit dem Bund den Grundstein für ein starkes Team Deutschland und für erfolgreiche Olympische und Paralympische Ruderwettbewerbe in Hamburg.“
Jens Kerkhoff, Geschäftsführer von GMH | Gebäudemanagement Hamburg: „Wir freuen uns sehr, dass wir als GMH mit der baulichen Erweiterung und Modernisierung des Bundes- und Landesstützpunkts Rudern einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Spitzensports in Hamburg leisten konnten. Mit dem neuen Anbau, den modernen Trainings- und Funktionsräumen sowie nachhaltigen Ausstattungsmerkmalen wie Photovoltaik-Anlage und Wärmepumpen bieten wir den Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen für ihre sportliche Entwicklung. Dieses Projekt zeigt, wie leistungsfähige Infrastruktur und nachhaltiges Bauen Hand in Hand gehen können.“
Moritz Petri, Präsident Deutscher Ruderverband DRV: „Nur zwei Jahre nach der Grundsteinlegung des Bundesstützpunktes Rudern in Hamburg-Allermöhe schaffen wir optimale Bedingungen für Spitzenleistung und Nachwuchsförderung im deutschen Rudersport. Mein Dank gilt der Stadt Hamburg und allen Partnern und ehrenamtlichen Helfern und Förderern, die dieses zukunftsweisende Projekt möglich gemacht haben.“
Andreas Döpper, Vorsitzender Landesruderverband Hamburg AAC/NRB: „Der 21.April 2026 ist ein großer Tag für unseren Rudersport in Hamburg; der Ausbau steht als Beispiel echter Spitzensportförderung. Die heutige Eröffnung des neuen Gebäudes setzt ein klares Zeichen moderner Sportinfrastruktur.“
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