Aus der Sicht der Wahlorganisation ist das Referendum ruhig und geordnet abgelaufen. Besondere Vorkommnisse hat es nicht gegeben. Die Abstimmstellen haben um 8:00 Uhr für die Stimmabgabe geöffnet. Probleme mit dem elektronischen Verzeichnis der Stimmberechtigten gab es in der Schule Windmühlenweg, die gegen 9:30 Uhr gelöst werden konnten. Bis dahin wurde über eine telefonische Standleitung zur Abstimmungsdienststelle dafür Sorge getragen, das pünktlich abgestimmt werden konnte. Im Laufe des Tages ist in drei Abstimmstellen jeweils für wenige Minuten der Strom ausgefallen, in einem Fall war nach dem Einschalten eines Wasserkochers die Sicherung herausgesprungen. Die Abstimmung wurden nicht beeinträchtigt.
Bei einer insgesamt hohen Beteiligung in Höhe von 49,6 Prozent haben rund 84.000 Stimmberechtigte an der Urne abgestimmt. Davon haben 7.179 die Allzuständigkeit genutzt und in einer anderen Abstimmungsstelle abgestimmt. 2.179 sind in ihrem Ortsteil geblieben, 4.446 haben in einem anderen Ortsteil abgestimmt.
Nach Beendigung der Abstimmungshandlung haben die knapp 6.000 Ehrenamtlichen in den Abstimmungsvorständen und Briefabstimmungsvorständen die Stimmzettel zügig ausgezählt, so dass das vorläufige Ergebnis noch vor 21:00 Uhr bekannt gegeben werden konnte.
Wie geht es weiter? Am 1. und 2. Juni prüfen die Bezirksabstimmungsleitungen die Niederschriften aus ihrem Bezirk und berichten der Landesabstimmungsleitung. Das endgültige Ergebnis stellt der Senat auf der Grundlage der Berichte über die Nachprüfung voraussichtlich am 23. Juni fest.
Landesabstimmungsleiter Oliver Rudolf: „Ich danke den rund 6.000 Ehrenamtlichen für ihr Engagement und die souveräne Durchführung in den Abstimmstellen und bei der Auszählung. Der Dank gilt auch allen Beteiligten in den Bezirksämtern, im Statistikamt Nord, bei Dataport und nicht zuletzt meinen Kolleginnen im Landeswahlamt.“
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