Den Startschuss setzte am Abend Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Sportsenator Andy Grote den Kampagnen-Auftakt präsentierte, um die Hamburgerinnen und Hamburger ab sofort auf das Referendum am 31. Mai einzustimmen. Unterstützt wird die Kampagne u. a. von prominenten Persönlichkeiten aus dem Hamburger Sport und der Stadtgesellschaft, darunter Para-Athletin und Fahnenträgerin von Paris 2024 Edina Müller, HSV-Legende Horst Hrubesch und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig, die den Auftakt in der Elbphilharmonie begleiteten.
Darüber hinaus sollen u. a. auch Tennisstar Eva Lys, Active-City-Botschafter und Football-Coach Patrick Esume, Moderator Johannes B. Kerner, Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev, Moderatorin Christina Rann und Sport-Influencerin Imke Salander die Hamburgerinnen und Hamburger in den kommenden Monaten davon überzeugen, beim Referendum mit Ja! zu stimmen. Der Slogan „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“ hebt dabei die Kraft des Sports und das große Potenzial, das in der Hamburger Olympia-Bewerbung steckt, hervor.
Bestandteil der Kampagne sind bis zu 50 Motive, die in den kommenden Wochen stadtweit auf Plakaten und Stadtinformationsanlagen zu sehen sein werden. Neben dem Sport werden auch Themen wie Nachhaltigkeit, Gemeinschaftserlebnis, Zukunftsinvestitionen und Olympische sowie Paralympische Werte adressiert. Mit Mitmach-Aktionen in den Bezirken und einer umfangreichen Social-Media-Kampagne sollen die Hamburgerinnen und Hamburger über das Bewerbungskonzept informiert werden, das vor allem auf eine nachhaltige Nutzung vorhandener Sportstätten, geringe Kosten, kurze Wege und eine schnelle Verbindung zwischen den Wettkampfstätten in der vorhandenen Stadtgeografie setzt. Mit ihrer Bewerbung verbindet die Stadt den Anspruch, im Sinne der Active City Strategie Sport und Bewegung strukturell deutlich stärker im Bewusstsein und Alltag der Hamburgerinnen und Hamburger zu verankern und in die Lebensqualität in einer modernen Großstadt zu investieren.
Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Olympia ist eine Chance für alle. Für den Sport, die Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Spiele geben der Wirtschaft Rückenwind für neue Investitionen und internationale Strahlkraft. Wir können damit ein neues Kapitel unserer Stadtgeschichte schreiben, die für Internationalität, Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Völker steht. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen als ‚olympische Generation‘ aufwachsen, die Inklusion, Leistungsbereitschaft und fairen Wettbewerb verkörpert und den Sport für ihre persönliche Entwicklung nutzen kann. Die Kampagne des Senats soll über das Olympia-Konzept informieren und die Bürgerinnen und Bürger von der Idee Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg begeistern. Denn Voraussetzung für die Entscheidung des DOSB für Hamburg als Olympiastadt ist ein positives Referendum am 31. Mai. Dafür setze ich mich als Bürgermeister auch persönlich ein. Es gibt in ganz Deutschland keinen besseren Ort, um die olympische Idee im 21. Jahrhundert aufleben zu lassen. Das ist der Gedanke unserer Olympia-Bewerbung, und dafür brauchen wir viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Deshalb lautet die Botschaft der Olympia-Kampagne: Ja! zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Hamburg!“
Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg: „Olympia in Hamburg – für viele Menschen in dieser Stadt ist das ein echter Lebenstraum, auch für mich. Die Chance, diesen Traum wahr werden zu lassen ist jetzt so groß wie noch nie. Deutschland wird sich in jedem Fall um die olympischen und paralympischen Spiele bewerben, die Frage ist mit welcher Stadt. Für mich ist dies klar: Wo, wenn nicht in Hamburg sollte das stattfinden? Die Hamburgerinnen und Hamburger sind unglaublich sportbegeistert und mit den Spielen der kurzen Wege können wir auch den Sportlerinnen und Sportler ein einmaliges Erlebnis bieten. Ich glaube fest daran, dass Hamburg nach Olympia eine noch grünere Stadt sein wird als heute. Und deshalb wünsche ich mir, dass die Hamburgerinnen und Hamburger am 31. Mai im Referendum für Mut und Zuversicht und damit für Olympia in Hamburg stimmen.“
Sportsenator Andy Grote: „Mit dem Kampagnen-Auftakt setzen wir ein starkes und weithin sichtbares Zeichen: Hamburg ist bereit für Olympia! Viele Hamburgerinnen und Hamburger wissen um die große Chance, die in dieser Bewerbung steckt. Gleichzeitig gilt es jetzt diejenigen, die noch unentschlossen oder skeptisch sind, zu motivieren, sich mit unserem Konzept zu beschäftigen – mit Spielen, die sich perfekt in die Stadt einfügen und ganz ohne teure Neubauten auskommen. Unter dem Motto „Eine Chance für alle“ wollen wir Olympia nutzen, um wichtige Impulse für Innovation, wirtschaftliche Dynamik und Sportförderung in ganz Deutschland zu setzen und Hamburg zur schönsten Arena der Welt zu machen, in der Athletinnen und Athleten und Gäste aus der ganzen Welt zusammenkommen.“
Laura Ludwig, Olympia-Siegerin und Active City-Botschafterin: „Die Bedeutung Olympischer und Paralympischer Spiele geht weit über das reine Sportevent hinaus. Die Kraft des Sports sorgt dafür, dass wir als Gesellschaft wieder enger zusammenrücken. Sport ist die größte Gesellschaftsbewegung in unserem Land. In unseren Sportvereinen kommen wir alle zusammen – unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Status oder Hautfarbe. Wir begegnen uns sportlich mit Respekt und Leidenschaft für die Bewegung und den gemeinsamen Erfolg auf Augenhöhe. Sport bewegt in doppelter Hinsicht: uns, aber auch die gesamte Gesellschaft, indem Sport Begegnungsräume, Teilhabe und Integration schafft. Dafür stehen die Spiele und dafür steht auch Hamburg als liberale, offene, multikulturelle Metropole.“
Edina Müller, Paralympics-Siegerin und Fahnenträgerin von Paris 2024: „Hamburg als liberale, weltoffene Großstadt steht für Werte wie Respekt, Toleranz und Gemeinschaft. Das spiegelt sich auch in der Bewerbung und der Infokampagne wider, in der die Paralympischen Spiele als ein gleichberechtigter Teil eines Ganzen stehen. Damit unterstreichen wir die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Barrierefreiheit und unser gemeinsames Ziel, die Olympischen und Paralympischen Spiele zu nutzen, um Inklusion im Sport, Teilhabe und den Abbau von Barrieren für uns alle noch stärker voranzubringen.“
Horst Hrubesch, HSV-Legende und zweifacher Medaillengewinner bei Olympischen Spielen als Trainer: „Ich selbst durfte die Kraft von Olympia und Paralympics erleben – 2016 und 2024. Ich habe erlebt, wie die Spiele eine ganz besondere Atmosphäre des Zusammenhalts, der Gemeinschaft, des friedlichen Zusammenkommens erzeugen. Wie Sport uns die Werte vor Augen hält und verdeutlicht, die für uns als Gesellschaft, aber vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen so elementar sind: Respekt, Teamgeist, Zusammenhalt, Toleranz und Antrieb.“
Alle Informationen rund ums Hamburger Bewerbungskonzept und umfangreiche FAQs stehen online unter https://www.hamburg-activecity.de/olympia zur Verfügung. Das verfeinerte Konzept, das Hamburg am 4. Juni offiziell beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen wird, wird im März 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz umfassend vorgestellt.
Am 31. Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger darüber abstimmen, ob Hamburg als deutscher Bewerber ins internationale Rennen um die Spiele gehen soll. Ab dem 24. April 2026 besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.
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