German Offshore Award

Titel für die beste deutsche Hochseeyacht zum 19. Mal vergeben

13. März 2026 Pressemitteilung

German Offshore Award für „x-day“ mit Eigner Walter Watermann und Skipper Lars Hückstädt + Lifetime Award für Gerd Trulsen + Jugendpreis für J/70 Junioren-Bundesligateam des Norddeutschen Regatta Verein

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Zum neunzehnten Mal wurde am Abend des 13. März 2026 im Großen Festsaal des Hamburger Rathaus der begehrte German Offshore Award verliehen. Die Auszeichnung für die beste deutsche Hochseeyacht 2025 ging an die Farr 42 „x-day“ für den achten Platz im Rolex Fastnet Race 2025 in der IRC Overall-Wertung. Zu den weiteren Nominierten gehörten die JPK 10.10 „Sharifa“, die Botin 56 „Black Pearl“, die Swan 441 „Best Buddies“ und die Solaris 80RS „Alitihia“.

Der German Offshore Award, Senatspreis der Freien und Hansestadt Hamburg, vergeben für die beste deutsche Hochseeyacht des vergangenen Jahres, wurde heute Abend unter lautem Beifall an die Farr 42 „X-Day“ vergeben. Die knapp 13 Meter lange Yacht, die unter dem Stander des Plöner Segel-Verein an den Start geht und von Eigner Walter Watermann, Skipper Lars Hückstädt und einer hochengagierten Crew gesegelt wird, erhielt die Auszeichnung für den achten Platz in der IRC Overall-Wertung des Rolex Fastnet Race 2025.

Im Ranking der fünf nominierten Yachten, das von der Jury unter Vorsitz des Hamburger Segel-Verbandes nach festgelegten Kriterien erstellt wurde – zu denen unter anderem die Länge des Regattakurses, die internationale Konkurrenz, die Anzahl der startenden Yachten sowie die meteorologischen und seglerischen Schwierigkeiten gehören – erreichte die JPK 10.10 „Sharifa“ den zweiten Rang.

„Die Siegeryacht wird von Kennern als ‚performant‘ beschrieben. Sie ist leicht, segelt sich wie eine Jolle – mehr als Spritzwasser inklusive. Auf ihrem Trailer reist sie zu den verschiedenen Regatten quer durch Europa, organisiert von einem wunderbaren Duo aus Eigner und Skipper, die zusammen mit ihrem Team alles für große Erfolge vorbereiten“, betonte Sportstaatsrat Christoph Holstein in seiner Laudatio. „Das Rolex Fastnet Race 2025 wurde so ein großer Erfolg. Nach dem Start ging es rund 30 Stunden über 345 Seemeilen gegenan, bis die Yacht am 28. Juli gegen 16:00 UTC den berühmten Rock umrundete. Die Belohnung für die Kreuz war der lange Raumschotskurs ins Ziel nach Cherbourg. In 18,5 Stunden sauste die Yacht mit über 15 Knoten Speed über den Ärmelkanal. Lag sie bei der Zwischenwertung am Fastnet Rock noch auf Platz 60, kam sie schließlich als 37. Einrumpfyacht ins Ziel. Was für ein Ritt!“

Neben der „X-Day“ wurden folgende Yachten für den Preis nominiert:

Die Swan 441 „Best Buddies“ (Norddeutscher Regatta Verein/ Royal Ocean Racing Club) von Kay-Johannes Wrede und Susann Eggers-Wrede für den ersten Platz beim Aegean 600, die JPK 10.10 „Sharifa“ (Yacht Club Strande) mit Rasmus Töpsch und Cord Hall für dritten Platz bei der Doublehanded-Regatta Transquadra, die Botin 56 „Black Pearl“ von Stefan Jentzsch, die dem Team der TP 52 „Red Bandit“ (Bayerischer Yacht-Cub) für das Rolex Middle Sea Race zur Verfügung gestellt wurde und auf den neunten Rang segelte sowie die Solaris 80RS „Alithia“ von Jost Stollmann (Düsseldorfer Yacht-Club), die mit einer internationalen Crew am Rolex Sydney Hobart Race teilnahm und auf den siebten Rang in der PHS-Wertung sowie den 18. Platz im Gesamtklassement kam.

Den Life Time Award für sein seglerisches Lebenswerk erhielt Gerd Trulsen, Ehrenvorsitzender des Hamburgischen Vereins Seefahrt, der die Geschicke des Vereins über viele Jahre maßgeblich bestimmte, den Verein für Jugendliche verschiedener Segelvereine öffnete und insbesondere in die Chronik des Vereins zum 100-jährigen Jubiläum sehr viel Zeit investierte. Sichtlich gerührt nahm der fast 100-jährige passionierte Segler die Auszeichnung an. „Gerd hat sich über Jahrzehnte für die Geschicke des Vereins eingesetzt und – dem Generationenvertrag folgend – nach seinen aktiven Jahren in der Segelgruppe Störtebeker sein Know-how und seine Begeisterung für das Seesegeln im Vorstand des HVS eingebracht“, sagte Tobias König, Vorsitzender des Norddeutschen Regatta Verein (NRV), in seiner Laudatio. „Mit der Verleihung des Life Time Award wird ihm für ein jahrzehntelanges Engagement zur Weiterentwicklung des HVS gedankt, der durch moderne, zeitgemäße Regattayachten und eine fundierte Ausbildung seine Attraktivität über Jahrzehnte hinweg halten konnte.“

Den Wehring & Wolfes Jugendpreis erhielt das J/70-Bundesliga-Juniorenteam des Norddeutschen Regatta Vereins, das in den vergangenen Jahren bei der Junioren-Segelbundesliga und der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70 sehr erfolgreich war. „Das J/70-Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich ausgehend von den Jollenklassen seglerisch weiterentwickeln wollen und auf den schnellen Booten lernen, im Team zu segeln, bietet eine hervorragende Möglichkeit, Jugendliche in der spannenden Zeit zwischen Schule und Berufsausbildung im Segelsport zu halten und ihnen neue seglerische Perspektiven zu eröffnen“, betonte Carl Friedrich Schott, der anstelle des erkrankten Rainer Kugler, Geschäftsführer von Wehring & Wolfes, das ausgezeichnete Jugendteam vorstellte. „Die seglerische Ausbildung auf der J/70 bietet zudem eine hervorragende Grundlage für den Sprung auf die großen Regattayachten, die wir heute Abend hier auszeichnen.“

Der German Offshore Award wird jährlich für die beste deutsche Hochseeyacht bei internationalen Regatten von einer Jury aus Vertretern der großen Hamburger Segelvereine unter Vorsitz des Hamburger Segel Verbandes vergeben. Die Jury des German Offshore Award bilden unter dem Vorsitz des Hamburger Segel-Verbandes die für das Ressort Seesegeln zuständigen Vorstände des Blankeneser Segel-Club, Hamburger Segel-Club, Norddeutschen Regatta Verein, der Segelvereinigung Altona-Oevelgönne und des Mühlenberger Segel-Club (MSC).

Carl-Friedrich Schott, Vorstand der German Offshore Association, freute sich über den erneuten Erfolg der Veranstaltung und die vielen geladenen Gäste, von denen einige sogar aus Australien anreisten: „Der German Offshore Award ist zu einem festen Programmpunkt der deutschen Hochseeszene geworden. Das Gefühl, einmal in diesen großen, festlichen Räumen des Hamburger Rathauses geehrt zu werden, hat einige der Crewmitglieder der ‚Alithia‘ dazu bewogen, eigens für die Preisverleihung nach Hamburg zu kommen. Diese große Wertschätzung, die uns als Organisatoren damit entgegengebracht wird, ehrt uns sehr.“

Der Hamburgische Verein Seefahrt richtet den Senatspreis in Zusammenarbeit mit der German Offshore Owners Association aus. „In zwei Jahren findet das 125-jährige Jubiläum unseres einst von Albert Ballin gegründeten Vereins statt, der damals wie heute das Ziel hat, junge Leute für das Hochseesegeln zu begeistern und sie zu ausgezeichneten Seglerinnen und Seglern auszubilden“, sagte Joachim Brünner, Vorstand des Hamburgischen Verein Seefahrt. „Anlässlich dieses besonderen Jubiläums werden wir eine Regatta in mehreren Etappen von Kiel rund um Skagen über die Niederlande, Irland, England und die Shetlandinseln bis ins Ziel nach Cuxhaven veranstalten. Diese Offshore Youngsters Ocean Challenge richtet sich entsprechend der Tradition des HVS speziell an Crews unter 28 Jahren; die Teilnahme wird aber auch für Familiencrews und ambitionierte Offshore-Teams möglich sein.“

Bilder zur redaktionellen Verwendung von der Verleihung des Senatspreises können bei Sandra-Valeska Bruhns angefragt werden.

Rückfragen der Medien
Behörde für Inneres und Sport
Pressestelle
Telefon: 040 42839 2673
E-Mail: pressestelle@bis.hamburg.de

Sandra-Valeska Bruhns
Telefon: 0163 866 420 4
E-Mail: svb@bruhns.org

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