22. Juli 1975 – Hamburg-Harburg: Beim Eisenbahnunfall von Hamburg-Hausbruch starben bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Personenzug und einem Güterzug elf Menschen. Der Lokomotivführer des Nahverkehrszugs hatte ein Signal nicht beachtet. Die Deutsche Bundesbahn wurde kritisiert, weil sie trotz einer Beinahekollision vier Jahre vor dem Unfall auf die Installation eines Vorsignalwiederholers verzichtete.
Am 08.04.2008 fuhr in Moorburg ein mit 55 Tonnen Butangas geladener Kesselwagenzug ungebremst auf einem Prellbock auf und rammte sich ca. 1m tief in den Boden.
Der Zug verfehlte knapp eine Gaspipeline.
Am 10.11.2011 gegen 03.20 Uhr entgleistet ein Güterzug einer privaten Eisenbahngesellschaft auf der strecke zwischen Maschen und Allermöhe. Die Lokomotive stürzte einen Bahndamm herunter und kam anschließend mit dem vorderen Teil auf der Straße des Mittleren Landweg zum Liegen.
Die beiden Lokführer konnten aus dem Führerstand abspringen.
Es wurde niemand verletzt.
Im Einsatz waren Feuerwehr, Bundespolizei, Polizei Hamburg und der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG.
Arbeitszug rammt Brücke
26. April 2024 – Hamburg: Der Gerätewagen eines Hilfszugs mit dem Standard-Lichtraumprofil der Deutschen Bahn befuhr nach einem Einsatz eine Strecke der S-Bahn Hamburg, die ein niedrigeres Lichtraumprofil aufweist, und blieb dabei unter einer Brücke im Nordkopf des Hauptbahnhofs Hamburg stecken. Sieben Mitarbeiter wurden bei dem Unfall verletzt, einer davon schwer. Der Hamburger Hauptbahnhof wurde für zwei Stunden komplett gesperrt.