Eis und Schnee

Weiße Weihnachten, Schlittschuhlaufen auf der Alster... für Hamburger eher ein Traum. Trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass Hamburg eine längere Frostperiode erlebt oder es kräftig schneit.

  • Innenbehörde
Zugefrorener See Bruhn/BIS

Wenn der Schnee nicht nur leise rieselt, sondern der Eiswind über die Ostsee bläst, dabei viel Feuchtigkeit aufnimmt und diese dann in Hamburg ablädt (Lake-Shore-Effekt), dann herrscht Chaos auf den Straßen. Zu viel von der weißen Pracht behindert den Verkehr und lässt ihn gar zum Erliegen kommen.

An die Schneekatastrophe im Winter 1978/79 erinnert hier der NDR.

Auch wenn die Winter durch den Klimawandel immer milder werden, passieren kann auch heute so etwas noch. Hierbei unterstützen dann die Kräfte des Bundes, wie Bundeswehr oder das THW, die Einsatzkräfte. Mittlerweile ist auch das europäische Katastrophenschutzverfahren etabliert, über das Hilfe angefordert werden kann. Trotzdem bleiben solche Extremwetterlagen eine Herausforderung für die Stadt und die Menschen.

Kommt es zu einer langen Frostperiode, bei der die Alster zufriert und sich auf der Elbe mächtiges Treibeis bildet, kann das zu einer Gefahr für die Deiche werden. Sich auftürmende Eisbarrieren können gar ein Hochwasser erzeugen, da das Wasser nicht abfließen kann. Für solche Fälle ist dann schweres Gerät von Bundeswehr und THW gefordert. Auch Sprengungen der Eisbarrieren stellen ein letztes Mittel dar, wenn andere Maßnahmen versagen. Hier entscheidet jedoch immer nach fachkundiger Beratung der Leiter der Katastrophenabwehr.