Musikförderung

Aby M. Warburg Preis an Martin Warnke

08. August 2012 Pressemitteilung

Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Warnke wird mit dem Aby M. Warburg Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.

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„Der Preis versteht sich als Würdigung seiner herausragenden Forschungsleistungen zur Sozialgeschichte der Kunst, insbesondere zur Politischen Ikonographie, und ist zugleich auch als große Anerkennung für sein Lebenswerk zu verstehen.“, so die Begründung der Jury. Das Aby M. Warburg Stipendium geht an die Wissenschaftler Dr. Thomas Hensel und PD Dr. Hendrik Ziegler. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler wird den Preis am 27. November 2012 im Rathaus überreichen.

Martin Warnke zählt weltweit zu den renommiertesten deutschen Kunsthistorikern. Er hat Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in München, Madrid und Berlin studiert und wurde 1963 an der Freien Universität Berlin promoviert. Nach Stationen in Münster und Marburg lehrte er von 1979 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 an der Universität Hamburg. Im Jahr 1990 wurde ihm der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen. Martin Warnke ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung und trägt die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden sowie der Technischen Universität Dortmund.

Der Aby M. Warburg Preis

Der nach dem richtungweisenden Hamburger Kunsthistoriker Aby M. Warburg benannte Preis wurde 1979 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg für Persönlichkeiten des Geisteslebens gestiftet, deren Denken und Forschen im Sinne Warburgs die wissenschaftlichen Disziplinen übergreift und in der europäischen Kultur fundiert ist. Er wird seit 1980 alle vier Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.  An Nachwuchswissenschaftler wird ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro vergeben, das in diesem Jahr auf zwei Wissenschaftler verteilt wird. Den Aby M. Warburg-Preis erhielten bisher Jan Bialostocki, Meyer Schapiro, Michael Baxandall, Carlo Ginzburg, Claude Levi-Strauss, Natalie Zemon Davis, Horst Bredekamp und Werner Hofmann. 

Für Rückfragen:

Stefan Nowicki
Pressestelle der Kulturbehörde
040 / 42824 - 226pressestelle@kb.hamburg.de

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