„Brave Moves. Courageous Joy“

Erste Tanztriennale in Hamburg vom 14. bis 21. Juni 2026

27. Februar 2026 Pressemitteilung

Tanz auf der Bühne, im öffentlichen Raum, als Diskurs oder im Alltag: Die erste Ausgabe der Tanztriennale erkundet das unglaubliche Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven.

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Marco da Silva Ferreiras „a Folia“
Marco da Silva Ferreiras „a Folia“ Laurent Phillipe

Über Kulturen, Communities und Generationen hinweg lädt die Tanztriennale vom 14. bis zum 21. Juni 2026 Tanzschaffende und die breite Öffentlichkeit ein, zuzuschauen, mitzumachen, nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen! Heute wurde das Programm vorgestellt. 

Ideengeberin und Initiatorin der Tanztriennale ist die Kulturstiftung des Bundes, die die erste Ausgabe mit 950.000 Euro fördert. Die Tanztriennale gehört damit zu den bundesweiten kulturellen Leuchttürmen, die von der Kulturstiftung des Bundes gefördert werden. Im Rahmen eines bundesweiten Auswahlverfahrens erhielt die Stadt Hamburg den Zuschlag gemeinsam mit dem Tanztriennale Hamburg e. V. – ein Zusammenschluss aus dem Hamburg Ballett/Hamburgische Staatsoper, Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH und K3 – Choreographisches Zentrum I Tanzplan Hamburg. Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fördert die Tanztriennale mit weiteren 600.000 Euro. Das Programm der ersten Tanztriennale kuratieren die beiden künstlerischen Co-Leiterinnen Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette. 

Die Tanztriennale möchte Tanz sichtbar machen, ihn stärken und in seiner für die Gesellschaft relevanten Praxis würdigen – nicht nur als Bühnenkunst, sondern auch in seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, zu einem stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen und neue Ansätze für Erneuerung und transformatives Denken zu schaffen. Die Tanztriennale verbindet Ausdruck, Partizipation und Praxis. Tanz gehört allen, jedem Körper, jedem Lebenshintergrund, jeder Geschichte. 

Die Geschichte der Tanztriennale ist einfach: Mut ist eine Praxis. Freude ist eine treibende Kraft. Beides wächst, wenn Menschen gemeinsam tanzen. Das spiegelt das Motto der ersten Tanztriennale wider: Brave Moves. Courageous Joy. 

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es unter www.tanztriennale.de. Der Vorverkauf startet am 20. März.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Tanztriennale macht den Tanz in seinen ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen für alle erlebbar – für Profis, für Laien, für Zuschauer:innen, für Tänzer:innen. Vom Urban Dance über zeitgenössische Ästhetiken bis zum klassischen Ballett öffnet die Tanztriennale die universelle Sprache des Tanzes weit in die Gesellschaft hinein und verbindet Menschen und Tanzstile. Mein Dank gilt allen beteiligten Künstler:innen und Institutionen und der Kulturstiftung des Bundes für den Impuls. Hamburg ist stolz, mit seiner vielfältigen Tanzszene Gastgeberin der 1. Tanztriennale zu sein und lädt alle ein mitzumachen!“ 

Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Die Tanztriennale ist unser neuer kultureller Leuchtturm. Als bundesweit größtes Tanzereignis 2026 wird die Triennale von Hamburg aus international ausstrahlen, ein breites Publikum ansprechen und gleichzeitig lokal verankert sein. Das Format bringt die vielfältigen tänzerischen Stile und Ästhetiken zusammen, von Ballett über Krump bis hin zu zeitgenössischem Tanz. Wenn eine Hip-Hop-Tänzerin selbstverständlich neben dem Balletttänzer auf der Bühne steht, entstehen daraus neue künstlerische Qualitäten und Zugänge für das Publikum. Die Tanztriennale schafft den notwendigen Raum für ungewöhnliche Begegnungen, den die Tanzszene sich wünscht.“ 

Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette, künstlerische Co-Leiterinnen der Tanztriennale: „Die Tanztriennale ist ein gemeinsamer Raum, in dem verschiedene Tanzkulturen aufeinandertreffen, sich austauschen und voneinander lernen. Tanz gehört allen – jedem Körper, jedem Lebenshintergrund, jeder Geschichte. Seit unserer Ernennung als Künstlerische Co-Leiterinnen der Tanztriennale im Oktober 2024 bewegen uns die Künstler:innen, Kulturschaffenden und Hamburger:innen mit ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft für den Tanz, die sie mit uns teilen. Der Wunsch, durch den Tanz zusammenzukommen - insbesondere in diesen für die Kultur und den globalen Frieden turbulenten Zeiten - bestätigt uns in unserer Überzeugung: Die erste Ausgabe der Tanztriennale wird ein entscheidender Moment für den Tanz als lebendige Kunstform und soziale Kraft sein. Mut ist eine Praxis. Freude ist eine treibende Kraft. Beides wächst, wenn Menschen gemeinsam tanzen. Deswegen lautet das Motto der ersten Tanztriennale: ‚Brave Moves. Courageous Joy‘.“ 

Dr. Kerstin Evert, Künstlerische Leitung K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg und Sprecherin des Vorstands des Tanztriennale Hamburg e. V.: „Im Frühjahr 2024 haben wir uns als Team aus Hamburg Ballett, Kampnagel und K3 gemeinsam mit der Kulturbehörde Hamburg als Gastgeberstadt für die Tanztriennale beworben. Mit dem großartigen Programm der künstlerischen Leiterinnen wird nun sehr anschaulich, wie Tanz in seiner Vielfalt künstlerisch begeistert und gesellschaftlich verbindet. Ich freue mich sehr auf diese erste und alle weiteren Ausgaben der Tanztriennale in Hamburg und hoffe sehr, dass dieser neue Leuchtturm dazu beiträgt, die kulturpolitische Verankerung des Tanzes in Deutschland, in Europa und international zu stärken.“

Nicolas Hartmann, Interimistischer Betriebsdirektor des Hamburg Ballett und Vorstandsmitglied des Tanztriennale Hamburg e. V.: „Das Hamburg Ballett freut sich, Teil dieses großartigen neuen Leuchtturm-Projekts zu sein. Die sehr produktive Zusammenarbeit aller Beteiligten lässt die Tanzlandschaft in Hamburg näher zusammenrücken und ergibt schon jetzt fruchtbare Synergien und Austausch – nicht nur für Tanzschaffende, sondern auch für die Bürger:innen der Hansestadt. Die gegenseitige Öffnung der unterschiedlichen Genres ist wesentlich für die Zukunft des Tanzes. Ab Juni erweitert sich das Spektrum weiter: Das vielfältige und wegweisende Programm der Künstlerischen Leitung bringt die Welt des Tanzes nach Hamburg. Das Hamburg Ballett steuert u. a. mit Alexei Ratmanskys „Wunderland“ eine Weltpremiere mit einem starken internationalen künstlerischen Team bei.“

Amelie Deuflhard, Intendantin von Kampnagel, Internationales Zentrum für Schönere Künste und Vorstandsmitglied des Tanztriennale Hamburg e. V.: „Die intensive Zusammenarbeit dieser drei Institutionen setzt Maßstäbe. Die Tanztriennale ist ein wichtiges kulturpolitisches Signal für die gesellschaftliche Relevanz des Tanzes und seine verbindende Kraft über kulturelle, soziale und generationelle Grenzen hinweg. Ich freue mich daher, dass Kampnagel vom 14. bis 21. Juni 2026 zum zentralen Festivalort wird und Teil der Tanztriennale ist.“

Bildmaterial, frei zur Verwendung in Zusammenhang mit den Veranstaltungen der Tanztriennale und Nennung des jeweiligen Copyrights (im Dateinamen), finden Sie hier: drive.google.com/drive/u/1/folders/1AKuYTxpG3qGIyqVg3EQe86yZozQbKXjU

Förderer & Partner

Die Tanztriennale ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Sie wird veranstaltet vom Tanztriennale Hamburg e. V. und gefördert als Kultureller Leuchtturm durch die Kulturstiftung des Bundes und die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Der Tanztriennale Hamburg e. V. ist ein Zusammenschluss von Hamburg Ballett/Hamburgische Staatsoper GmbH, Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg.