Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung unter anderem mit Mitteln aus dem investiven Quartiersfonds und Mitteln der Behörde für Kultur und Medien. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 4,08 Millionen Euro. Die Maßnahmen haben im Juli 2025 begonnen und sollen Anfang 2027 abgeschlossen sein.
Die MOTTE ist seit 1976 eine wichtige soziale und kulturelle Akteurin im Quartier und bietet generationsübergreifend vielfältige Bildungs-, Kultur- und Sozialangebote. Sie fördert nachbarschaftliches Engagement, interkulturelle Begegnungen und ist stadtentwicklungspolitisch als Impulsgeberin und Netzwerkpartnerin fest verankert. Im fortschreitenden Verlauf der bereits laufenden Umbauarbeiten sind Mehrkosten angefallen, die nun durch Mittel des investiven Quartiersfonds und Mittel der Behörde für Kultur und Medien gedeckt werden können. Nur mit diesen zusätzlichen Mitteln können die Arbeiten insgesamt erfolgreich abgeschlossen werden. Unter anderem werden weitere statische und Brandschutzmaßnahmen sowie erweiterte Maßnahmen zur Barrierefreiheit notwendig. Zudem wird eine Photovoltaik-Anlage installiert.
Senator für Finanzen und Bezirke, Dr. Andreas Dressel: „Die ‚MOTTE‘ feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Sie ist eine Institution im Stadtteil und eine echte Bereicherung. Mit den zusätzlichen Mitteln aus dem investiven Quartiersfonds stellen wir sicher, dass die umfangreiche Modernisierung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Damit ist die ‚MOTTE‘ fit für die Zukunft. So gelingt Quartiersentwicklung und Förderung der Stadtteilkultur gleichermaßen.“
Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda: „Die MOTTE steht für 50 Jahre Stadtteilkultur im Viertel, für innovative soziokulturelle Ansätze und vielfältige Projekte, bei denen Themen wie Demokratie, Zusammenleben in Vielfalt und Freiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelebt werden. Eng vernetzt im Stadtteil, ist sie Kultur- und Veranstaltungszentrum, Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Senior:innen und macht damit Teilhabe für alle möglich. Die MOTTE geht schon immer mit der Zeit und verändert sich inhaltlich und baulich. Diese umfassende Sanierung und Erweiterung ist ein wichtiger Meilenstein, damit sich die MOTTE auch zukünftig immer neu erfinden und mitten in Ottensen der lebendige Ort bleiben kann, an dem innovative und zugleich verlässliche Stadtteilkultur zusammenkommen.“
Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona: „Die MOTTE gehört zu Altona und bleibt es auch. Als sozialer und kultureller Akteur im Quartier fördert sie nachbarschaftliches Engagement, interkulturelle Begegnungen und bürgerschaftlichen Dialog. Die Einrichtung ist seit 50 Jahren stadtentwicklungspolitisch als Impulsgeber und Netzwerkpartner fest in Altona verankert. Die Sanierung sichert nun die langfristige Funktionsfähigkeit dieses Zentrums und unterstützt die Weiterentwicklung seiner vielfältigen Angebote im Sinne der Quartiersentwicklung und der stadtteilkulturellen Strategie Hamburgs.“
Geschäftsführer des Kulturzentrums MOTTE, Manuel Rakers: „Wir freuen uns über die Finanzierung der Sanierungsarbeiten in der MOTTE und dass für die Fertigstellung noch einmal Geld in die Hand genommen wird. Durch das zusätzliche Geld können wir nun u. a. Brandschutzfenster in den Beratungsräumen einbauen lassen und behalten auch bei heißen Konzerten Dank der neuen Klimageräte einen kühlen Kopf.“
Das Projekt wird gemeinschaftlich durch Mittel des Bundes, der Finanzbehörde, der Behörde für Kultur und Medien, bezirklichen Mitteln, dem Sanierungsfonds sowie Eigenmitteln des Vereins MOTTE e. V. finanziert.
Die Arbeit der MOTTE wird aus der Rahmenzuweisung Stadtteilkultur der Behörde für Kultur und Medien gefördert.
Investiver Quartiersfonds
Mit dem seit 2018 bestehenden investiven Quartiersfonds wird die Infrastruktur in den Hamburger Bezirken entlang gezielter Projekte finanziell unterstützt. Dabei werden Kinder- und Jugendeinrichtungen genauso berücksichtigt, wie soziale Projekte, Stadtteilkultur oder Sportanlagen. In Abstimmung zwischen der Behörde für Finanzen und Bezirke und den Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen direkt unterstützt, beziehungsweise gemeinsam finanziert werden. Mit dem investiven Quartiersfonds fördern die Bezirke, Bezirksversammlung und Bezirksverwaltung gezielt die Infrastruktur vor Ort.
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Monia Wachsen | Stv. Pressesprecherin
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