Erfahrene Kulturmanagerin

Raphaela Weeke wird neue Kaufmännische Geschäftsführerin im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

14. November 2025 Pressemitteilung

Der Stiftungsrat der Stiftung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat einstimmig beschlossen, Raphaela Weeke die Kaufmännische Geschäftsführung des Museums zu übertragen.

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Profilbild von Raphaela Weeke
Profilbild von Raphaela Weeke Profilbild von Raphaela Weeke

Die erfahrene Kulturmanagerin bringt umfassende Expertise aus renommierten Kulturinstitutionen mit. Der Stiftungsrat folgt damit der Empfehlung einer Findungskommission unter dem Vorsitz von Senator Dr. Carsten Brosda. Raphaela Weeke war zuletzt Verwaltungsdirektorin und Mitglied der Geschäftsführung am Theater Lüneburg, wo sie seit Juni 2021 gemeinsam mit Intendant Friedrich von Mansberg die operative Leitung verantwortete.

1988 In Oberbayern geboren, war die studierte Kulturwirtin und Kulturmanagerin zuvor in verschiedenen leitenden Funktionen im Hamburger Kulturbereich tätig, unter anderem als Referentin für Finanzen, Rechnungswesen und Controlling bei den Deichtorhallen Hamburg sowie im Controlling am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg. 

Raphaela Weeke folgt ab dem 01.05.2026 auf Alexander Stockinger, der nach fünf erfolgreichen Jahren am MK&G zum 01.11.2025 an das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin wechselte. 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Raphaela Weeke ist eine versierte und engagierte Führungspersönlichkeit, die vielfältige Erfahrung in der wirtschaftlichen Steuerung und strategischen Weiterentwicklung kultureller Institutionen mitbringt und auch die facettenreiche Hamburger Kulturlandschaft gut kennt. Ich freue mich, dass das MK&G mit ihr eine erfahrene Kulturmanagerin gewinnt, die das Haus gemeinsam mit Tulga Beyerle und dem Team des MK&G weiter zu einem lebendigen Ort gesellschaftlicher Debatten entwickeln wird.“

Prof. Tulga Beyerle, Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg: „Ich freue mich sehr, Raphaela Weeke in der gemeinsamen Leitung des MK&G willkommen zu heißen. Mit ihrer umfassenden Erfahrung sowie ihrer Leidenschaft für Kultur und kaufmännische Aufgaben wird sie das Haus nachhaltig und zukunftsfähig weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem Team wollen wir das MK&G als offenes und lebendiges Museum für Gestaltung stärken und das 150-jährige Jubiläum 2027 als wichtigen Meilenstein mit der Stadtgesellschaft feiern.“ 

Raphaela Weeke, zukünftige Kaufmännische Geschäftsführerin des Museums für Kunst und Gewerbe: „Ich danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich über die Möglichkeit, die Zukunft des MK&G mitgestalten zu dürfen. Gemeinsam mit Prof. Tulga Beyerle und dem Team des MK&G möchte ich die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortführen, die wirtschaftliche und organisatorische Basis des Hauses weiter stärken und damit die künstlerische und gesellschaftliche Arbeit des Museums nachhaltig fördern.“

Raphaela Weeke, geboren 1988 in Oberbayern, studierte Kulturwirtschaft an der Universität Passau sowie Kultur- und Musikmanagement an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre berufliche Laufbahn führte sie über verschiedene Stationen im Bereich Controlling, Verwaltung und Projektorganisation an namhafte Kulturinstitutionen in Deutschland, darunter die Deichtorhallen Hamburg und das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg. 

Seit Juni 2021 war sie als Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin am Theater Lüneburg tätig.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) ist eines der wichtigsten Häuser für Gestaltung in Europa. Seine vielfältige, rund 600.000 Objekte umfassende Sammlung reicht 9.000 Jahre zurück und bis zur Gegenwart. Zahlreiche Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekte öffnen den Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung und hinterfragen die Gestaltung der Welt. In diesem Sinne setzt das MK&G auf Zusammenarbeit, Inklusion, Inspiration, Transparenz und Interdisziplinarität. Wissensvermittlung und Forschung bilden dabei den zentralen Ausgangspunkt aller Aktivitäten. Ein respektvoller Umgang – sowohl im Team als auch mit den Gästen – spiegelt das Selbstverständnis des Hauses als offenes Museum für Gestaltung wider.

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