Straßen und Plätze

Senat beschließt sechs neue Benennungen von Verkehrsflächen

07. Dezember 2017 Pressemitteilung
  • Kultur und Medien

Der Hamburger Senat hat die Benennung von zwölf Verkehrsflächen in den Bezirken Hamburg-Mitte, Eimsbüttel und Hamburg-Nord beschlossen. Sechs dieser Flächen erhalten neue Namen. So bekommt Stellingen einen Markt, die weiteren Neubenennungen gehen auf drei Frauen und zwei Männer zurück. Bei sechs weiteren Benennungen werden vorhandene Straßen und Wege erweitert. Pläne über die genaue Lage der benannten Flächen können bei den zuständigen Bezirksämtern und beim Staatsarchiv Hamburg eingesehen werden. Weitere Infos erhält der Amtliche Anzeiger unter http://www.luewu.de/anzeiger/docs/2409.pdf.


Die benannten Flächen im Überblick: 

Neubenennungen: 


Bezirk Eimsbüttel
Stadtteil Stellingen

Borchertstraße: Nach Ursula Borchert (1923-2007), von 1979 bis 2007 Erste Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Stellingen von 1882 e. V.. Die Straße führt von Sportplatzring, gegenüber der Einmündung Dörpkamp ab und mündet in den Basselweg. 

Brombergstieg: Benannt nach Eleonore „Laura“ Bromberg (1852-1927). Die gebürtige Frankfurterin und Frauenrechtlerin war unter anderem die Zweite Vorsitzende der Hamburger Rechtsberatungsstelle des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins. Die nach ihr benannte Stichstraße beginnt am nördlichen Teil des Sportplatzrings, zweigt nach Südosten ab und mündet in die Borchertstraße. 

Stegemannplatz: Diese Neubenennung geht auf den Stellinger Maler und Bildhauer Heinrich Stegemann (1888-1945) zurück, dessen Werk zum Großteil im Zuge des Hamburger Feuersturms 1943 zerstört wurde. Der Stegemannplatz wird am östlichen Ende der Borchertstraße angefügt und vom Basselweg und dem südlichen Teil des Sportplatzrings begrenzt. 

Stellinger Markt: Diese Bezeichnung geht auf die zentrale Lage des neuen Platzes zurück, der an den Mittelteil der Borchertstraße in südlicher Richtung angegliedert wird.

Bezirk Hamburg-Nord
Stadtteil Groß Borstel

Gert-Marcus-Straße: Nach Gert Olof Marcus, (1914-2008), Maler und einer der wichtigsten schwedischen Bildhauer, der Anfang der 1930-er Jahre als Verfolgter der Nationalsozialisten nach Schweden emigrierte. Nach ihm benannt wird eine 915 Meter lange Straße, die von der Straße Kellerbleek abgeht. 

Anni-Glissmann-Weg: Benannt nach der Grafikerin und Kunstgewerblerin Anni Glissmann (1900-1959), die gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Hans Glissmann (1894-1956), 1938 von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt wurde und zwei Jahre später nach London auswanderte. Das zugehörige Erläuterungsschild wird an beide erinnern. Die Geh- und Radwegverbindung verläuft von der Gert-Marcus-Straße zunächst in nordöstlicher Richtung, führt dann als Brücke über die Tarpenbek und mündet in den Tarpenbek-Wanderweg. Von dort verläuft sie zum Brödermannsweg. 


Erweitert werden durch einen Ausbau der bestehenden Verkehrsflächen folgende Flächen: 


Bezirk Hamburg Mitte
Stadtteil Finkenwerder

Auedeich

Bezirk Eimsbüttel
Stadtteil Hoheluft-West

Gärtnerstraße

Stadtteil Lokstedt

Ahornallee

Ansgarweg

Stadtteil Schnelsen

Vogt-Kock-Weg

Stadtteil Eidelstedt

Rungwisch




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