Bereits seit 2014 ehrt die Behörde für Kultur und Medien alle zwei Jahre besonders engagierte inhabergeführte Buchhandlungen mit dem Hamburger Buchhandlungspreis. Auch 2026 werden wieder drei Buchhandlungen ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro.
Kurz nach der Nominierung verstarb Frank Bartling, der die Buchhandlung Bücherstube Stolterfoht seit 1997 betrieb.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Zwischen den Herausforderungen unserer Zeit und dem Wunsch nach Orientierung bietet der unabhängige Buchhandel etwas, das immer wertvoller wird: die Möglichkeit, andere Perspektiven kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Die Buchhändlerinnen und Buchhändler unserer Stadt laden ein, in ferne Welten abzutauchen und zugleich die eigene besser zu verstehen. Das Engagement für eine vielfältige Literaturlandschaft und einen freien und offenen Diskurs verdient besondere Anerkennung. Die sieben Buchhandlungen, die die unabhängige Jury ausgewählt hat, stehen für diese Werte und haben die Nominierung für den Buchhandlungspreis deshalb alle verdient. Es ist traurig, dass Frank Bartling bei der Preisverleihung fehlen wird. Sein Tod erfüllt mich mit Trauer. Frank Bartling war Buchhändler mit Leib und Seele und machte die Bücherstube Stolterfoht zu einem ganz besonderen Ort. Er wird in der Kulturstadt Hamburg sehr fehlen. Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen, die mit ihm verbunden waren.“
Zur Jury gehören Dr. Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Dr. Antje Flemming (Literaturhaus Hamburg), Volker Petri (Börsenverein des deutschen Buchhandels), Frauke Untiedt (Bücherhallen Hamburg) und Bede Lüdemann (Buchhandlung Lüdemann, Preisträger 2024).
Sie haben folgende Buchhandlungen für den Buchhandlungspreis 2026 nominiert:
- Buchhandlung Blattgold (Neustadt)
- Buchhandlung Lutz Heimhalt (Fuhlsbüttel)
- Bücherfuchs (Wedel)
- Bücherstube Stolterfoht (Eimsbüttel)
- Der Buchladen Bettina Meyer (Neugraben)
- Frau Büchert (Eimsbüttel)
- Buchhandlung im Schanzenviertel (Schanzenviertel)