Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt Anfang November. Die Staatsrätin für Kultur und Medien Jana Schiedek verleiht die Auszeichnungen am 8. Dezember 2025 im Literaturhaus Hamburg. Dann werden auch die weiteren Preise für zum Teil auch noch unveröffentlichte Werke in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik / Drama / Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch und Comic, sowie für literarische Übersetzungen vergeben.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg ist ein Ort, an dem Literatur in all ihren Facetten entsteht und diskutiert wird. Die Werke entführen uns in andere Welten, lassen uns Zusammenhänge verstehen und regen an zum Dialog. Die Shortlists zum Hamburger ‚Buch des Jahres‘ und zum ‚Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS ‘ machen diese Vielfalt sichtbar und geben herausragenden Texten eine Bühne. Die Jury hat bei der Vielfalt der großartigen Titel keine leichte Aufgabe, im weiteren Verfahren die zwei Gewinner*innen zu wählen. Alle Bücher der Shortlist lohnen gelesen zu werden!“
Prof. Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender ZEIT STIFTUNG BUCERIUS: „Mit dem Sachbuchpreis fördern wir als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS Orientierung und tragen zu einer informierten Gesellschaft bei. Diese ist Grundlage für eine offene und wehrhafte Demokratie. Dass in diesem Jahr gleich vier Autorinnen auf der Shortliste stehen, freut mich besonders. Wir brauchen vielfältige Perspektiven auf die Themen einer immer komplexer werdenden Welt.“
Folgende Titel sind für einen Hamburger Literaturpreis 2025 nominiert:
Buch des Jahres
- Jegana Dschabbarowa: „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“, Zsolnay (Roman, Deutsch von Maria Rajer)
- Katharina Hagena: „Flusslinien“, Kiepenheuer & Witsch (Roman)
- Kristine Bilkau: „Halbinsel“, Luchterhand (Roman)
- Friederike Gräff: „Frau Zilius legte ihr erstes Ei an einem Donnerstag“, Schöffling und Co. (Erzählungen)
- Mirko Bonné: „Wege durch die Spiegel“, Schöffling und Co. (Gedichte)
Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
- Birgit Weyhe: „Schweigen“, avant-verlag (Sachcomic)
- Eva Thöne: „Weibliche Macht neu denken“, Hanser Berlin
- Matthias Glaubrecht: „Das stille Sterben der Natur”, C. Bertelsmann
- Nadia Pantel: „Das Camembert-Diagramm. Ein etwas anderes Frankreich-Portrait“, Rowohlt
- Alena Jabarine: „Der letzte Himmel – Meine Suche nach Palästina“, Ullstein
Weitere Informationen über die nominierten Bücher.
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury, die in diesem Jahr aus der freien Lektorin und Moderatorin Katharina Gerhardt, der freien Lektorin und Mitarbeiterin des mare-Verlags Leliah Engel, dem Autor und Vorjahrespreisträger Markus Schneider, dem Literaturübersetzer Ingo Herzke und der Kulturjournalistin Jana Felgenhauer besteht.