Magazinbau

Warum ein neues Magazingebäude für Hamburgs Gedächtnis?

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Siegel
Siegel Staatsarchiv Hamburg

Die einzigartigen historischen Unterlagen der Freien und Hansestadt Hamburg – von der mittelalterlichen Urkunde bis zur modernen Akte – bilden das unverwechselbare Gedächtnis unserer Stadt. Jeder Plan, jedes Protokoll und jeder Bericht aus Behörden, Gerichten, Notariaten und Unternehmen erzählt eine Geschichte über Hamburgs Entwicklung und seine Zukunft. Diese analogen Dokumente sind unverzichtbare Originale, die nicht nur Einblicke in die Vergangenheit bieten, sondern auch zukünftige Forschungen und Entscheidungen inspirieren können. Sie verdienen es, geschützt und aufbewahrt zu werden.

Doch das aktuelle Magazingebäude ist nahezu voll. Ohne ausreichend Platz besteht die Gefahr, dass wichtige analoge Bestände, die heute noch bei aktenführenden Stellen liegen, nicht rechtzeitig geprüft und gesichert werden können. Umso dringlicher ist die Vision eines Neubaus, der speziell für die nachhaltige Lagerung und Pflege dieser wertvollen Unterlagen konzipiert wird. Der Neubau würde gewährleisten, dass das archivwürdige Verwaltungsschriftgut dauerhaft aufbewahrt und geschützt werden kann.

Dabei ist es von großer Bedeutung, analoge Formate auch in unserer zunehmend digitalen Welt zu sichern. Analoge Originale bieten eine unverfälschte, authentische Perspektive auf unsere Geschichte und tragen zur Vielfalt unseres kulturellen Erbes bei. Indem wir ihre Bewahrung durch ein neues Magazin sichern, schaffen wir eine Grundlage für die Zukunft – für die Forschung, das kulturelle Gedächtnis und die Identität Hamburgs. Unser Ziel ist es, die Gegenwart und Vergangenheit zu erhalten, damit künftige Generationen davon lernen und auf diesem Erbe aufbauen können.

Zum Weiterlesen

Fassade des Staatsarchivs mit Straßenschild Kattunbleiche
Staatsarchiv Hamburg
Wichtiger Hinweis

Umlagerung von Beständen

Ab Januar 2026 ziehen eine Reihe von Beständen in unser Außenmagazin nach Stade um. Während der Umlagerung können die Bestände vorübergehend nicht genutzt werden. Danach erfolgt die Einsicht in Stade.

Fassade des Staatsarchivs mit Straßenschild Kattunbleiche
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Ab Januar 2026 ziehen eine Reihe von Beständen in unser Außenmagazin nach Stade um. Während der Umlagerung können die Bestände vorübergehend nicht genutzt werden. Danach erfolgt die Einsicht in Stade.

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