Bjarke Ingels Group hat das archiktektonische Qualifizierungsverfahren zum Neubau gewonnen
Eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt, der Kühne-Stiftung und externen Expert*innen hat sich einstimmig für den Entwurf ausgesprochen. Dieser wird nun in den kommenden voraussichtlich zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert. Mehr Infos.
Bei der Bürgerschaft beantragte Mittel
Die Stadt hat sich mit der Kühne-Stiftung auf den Vertrag über den Neubau einer Oper von Weltrang auf dem Baakenhöft geeinigt. Am 2. September 2025 hat der Senat die Bürgerschaft um Zustimmung zu dem Vertrag und zur Freigabe weiterer Mittel für den Betrieb des Opernhauses an der Dammtorstraße gebeten. Die Hamburgische Bürgerschaft hat den im Vertrag geschlossenen Vereinbarungen am 26. November 2025 mit großer Mehrheit zugestimmt.
Für die Vorbereitung des Baakenhöfts
Der Senat hat bei der Bürgerschaft die Übernahme des vertraglich zugesicherten Anteils an dem Neubau in Höhe von 147,5 Millionen Euro für die standortspezifischen Mehrkosten beantragt. Alle weiteren Kosten und Risiken für den Bau der Oper trägt die Stiftung. Zusätzlich sollen rund 104 Millionen Euro für die Herrichtung des Grundstücks, die Erschließung, den Freiraum, die Promenade und die Ufereinfassung übernommen werden. Beide Kosten werden erst fällig, wenn sich die Stiftung final für den Bau der neuen Oper entscheidet.
Für die Sanierung des Opernhauses an der Dammtorstraße
Für die Sanierung des Opernhauses an der Dammtorstraße wird mit der aktuellen Drucksache der Gesamtbedarf zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis zur möglichen Fertigstellung der neuen Oper abgebildet. Dieser beläuft sich insgesamt – also inklusive der bereits ausgeführten, den aktuell in Ausführung befindlichen und den zukünftigen Maßnahmen – auf eine Gesamtsumme von rund 95 Millionen Euro.