Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen ist eine selbstständige, rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg.
Über die Stiftung
Die Stiftung soll mit den in ihrer Trägerschaft befindlichen Gedenkstätten und Lernorten, bei denen es sich um zeithistorische Museen mit besonderen humanitären und bildungspolitischen Aufgaben handelt, dazu beitragen, das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere über die Geschichte von Verfolgung und Widerstand auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg, zu erhalten, zu vermitteln und zu erweitern. Darüber hinaus soll die Stiftung über die Folgen der NS-Verbrechen informieren und den gesellschaftlichen Umgang mit dem historischen Geschehen bis in die Gegenwart hinein kritisch reflektieren.
Gedenkstättenkonzept
Die Stiftung hat 2023 das bestehende Gedenkstättenkonzept in enger Abstimmung mit Trägern und Initiativen fortgeschrieben. (Alle Infos) Die Weiterentwicklung des Gedenkstättenkonzepts nimmt die Erinnerung an das NS-Unrecht und damit verbundene Orte und Initiativen in Hamburg in den Blick. Dabei stellt das Konzept die Vielfalt der Orte und Themen in der Hamburger Erinnerungskultur dar, bietet eine Übersicht über das in den letzten Jahrzehnten Erreichte und die Entwicklungspotentiale bestehender Gedenkorte und formuliert Empfehlungen für die Sicherung und Weiterentwicklung der Erinnerungskultur und der Gedenkstättenlandschaft in den nächsten 10 Jahren.
Die Stiftung ist Trägerin der Gedenkstätten
- KZ Neuengamme
- Bullenhuser Damm
- Plattenhaus Poppenbüttel
- Fuhlsbüttel
- Geschichtsort Stadthaus
- Stigma
- Denkmal Hannoverscher Bahnhof
Alle Informationen dazu finden Sie auf der Website der Stiftung unter www.gedenkstaetten-hamburg.de.