Bitte beachten Sie, dass dieser Inhalt automatisch übersetzt wurde.
Förderung Bildende Kunst
Kunst im öffentlichen Raum
Seit 1981 existiert in Hamburg das Programm „Kunst im öffentlichen Raum“. Hier gibt es alle Informationen zur Bewerbung.
Kultur und Medien
Dummy placeholder
Meteoritenwerkstatt, Thomas Stricker, 2000
Behörde für Kultur und Medien
Informationen zum Bewerbungsverfahren
Das Förderprogramm richtet sich an professionell arbeitende bildende Künstler*innen, Kollektive sowie kunstvermittelnde Initiativen und Akteur*innen bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum Hamburgs. Das Hamburger Programm kennzeichnet sich durch seinen experimentellen Anspruch, das Verständnis von öffentlichem Raum und Kunst im öffentlichen Raum kontinuierlich zu hinterfragen und durch entsprechende Projekte zu erweitern. Ausgestattet mit einem konstanten Jahresbudget können grundsätzlich alle Möglichkeiten der bildenden Kunst berücksichtigt werden, die den Hamburger Stadtraum temporär bespielen. Bewerben können sich Personen unabhängig ihres Wohnsitzes. Alle Vorschläge werden gesammelt und dem Fachgremium der Kunstkommission zur Beratung vorgelegt, das einmal jährlich im Frühjahr tagt. Die Mitglieder der Kunstkommission finden Sie ganz unten im Downloadbereich.
Die Projektvorschläge müssen folgende Angaben enthalten:
Eine detaillierte Projekt-Beschreibung, die neben der konkreten inhaltlichen Beschreibung des Projekts Angaben über den geplanten Standort und den Zeitraum der Realisierung und nach Möglichkeit Anschauungsmaterialien enthalten sollten. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Vorschläge sich auf spezifische Situationen und Orte im Hamburger öffentlichen Raum beziehen und sich damit auseinandersetzen.
Einen detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan. Bitte beachten: Im Kostenplan muss die geplante Gesamtsumme des Projektes genannt werden, eventuelle Sponsoren mit der Spendensumme und Eigenmittel mit Beträgen sowie die beantragte Förderung. Neben den Ausgaben für Sachmittel können selbstverständlich auch Ausgaben für künstlerische Honorare gelten gemacht werden.
Angaben zum künstlerischen Werdegang und bisherigen Schaffen. Sind mehrere Künstler*innen am Projekt beteiligt, sind diese Angaben für jeden Beteiligten einzeln beizufügen.
Zu beachten:
Bereits begonnene Projekte können nicht gefördert werden.
Antrag auf Zuwendung / Frist
Die Anträge müssen jährlich bis Mitte Märzin der Behörde für Kultur und Medien eingegangen sein. Der nächste Bewerbungszeitraum beginnt voraussichtlich im Februar 2027. Die Ergebnisse werden im darauffolgenden Mai bekannt gegeben.
Bitte stellen Sie den Antrag rechtzeitig und planen Sie für die Bearbeitung eine Dauer von etwa 45 Minuten ein (fallabhängig).
Vor Start der Online-Antragstellung sollten Sie Ihren • ausgeglichenen Finanzierungsplan (Einnahmen = Ausgaben) • Ihre Projekt-Beschreibung (Kurzversion und Langversion) und die • Kurzvita der hauptsächlichen Projektbeteiligten bereithalten.
Wandeln Sie Ihre Dokumente möglichst vor Benutzung des Online-Dienstes ins PDF-Format um. Im Verlauf der Antragstellung können Sie Dokumente im PDF Format hochladen (zum Beispiel das Konzept, den Kosten- und Finanzierungsplan und andere).
Informieren Sie sich als freischaffende*r Künstler*in grundsätzlich über Themen der sozialen Absicherung wie die Anwendung der Honoraruntergrenze, die Altersvorsorge und das Steuerrecht. Nutzen Sie hierfür beispielsweise die Angebote der Hamburg Kreativ Gesellschaft oder des BBK Hamburg.
Bei Rückfragen zum Antragsverfahren können Sie sich an die unten genannte Kontaktperson wenden.
Projekt Stadtkuratorin
In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Hamburg wurde das Projekt Stadtkuratorin neu aufgesetzt und auf einen Projektzeitraum von fünf Jahren verlängert. Joanna Warsza hat am 1. Oktober 2024 die Nachfolge von Sophie Goltz, die 2013 bis 2016 eine lebendige Debatte um die Aktualität und Relevanz von Kunst im öffentlichen Raum entfachte, und Dirck Möllmann, der diese Diskussion von 2016 bis 2019 mit langfristigen Impulsen fortsetzte, angetreten. Das Projekt Stadtkuratorin markiert einen wichtigen weiteren Schritt in der langen Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum in Hamburg. Alle Informationen gibt's hier.
Film über die Geschichte und Entwicklung des Programms Kunst im öffentlichen Raum
Das Video wird geladen
Behörde für Kultur und Medien
Förderergebnisse
Das von Franziska Glozer kuratierte Projekt „Heime Häuser Brutstätten – Stadtraum!“(40.000 Euro) thematisiert in Hamburger Projekträumen und im öffentlichen Raum das Zusammenspiel von Privatraum, demokratischem Engagement und Erinnerungskultur.
Mit „KOMM UND MACH DIR DEINEN EIGENEN ATLAS!“ (24.636 Euro) laden Martin Hammer und Thomas Hirschhorn in ein temporäres Atelier in St. Georg ein. Hamburger*innen können dort ihre eigenen Geschichten auf großformatigen Tafeln sichtbar machen, inspiriert von Aby Warburgs „Bilderatlas Mnemosyne“. Für
„Key To The City“ (26.055 Euro) des amerikanischen Künstlers Paul Ramírez Jonas entstehen mehrere tausend Schlüssel, die in Hamburg Räume öffnen, die sonst verschlossen bleiben, und Fragen nach Zugang, Vertrauen und Zugehörigkeit aufwerfen.
Liz Rech entwickelt gemeinsam mit internationalen Künstler*innen und Kollektiven „Ein performatives Monument für den Baakenhafen“ (29.840 Euro), das den Hafen als postkolonialen Erinnerungsort erfahrbar macht.
In „Vanished Topography“ (10.000 Euro) bespielt Neda Saeedi die leeren Fenster von St. Nikolai mit fragmentierten Glasmalerei-Kompositionen, die an die nach 1945 verschütteten Kanäle rund um die Ruine erinnern.
Die Installation „Untitled History“ (18.310 Euro) im Alten Elbpark von Eske Schlüters und Tillmann Terbuyken macht demokratiegeschichtliche Entwicklungen per Augmented Reality erfahrbar und wurde um ein Vermittlungskonzept erweitert.
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Catrin Bolt
"Phantomlandschaften"
39.500,00 Euro
Nadine Droste
"REST (VIS X PFEIL)"
16.048,00 Euro
Marc Einsiedel
"Die Sprache der Wolken"
3.750,00 Euro
Katharina Kohl
"Ein temporäres Denkmal für Hamburg"
45.000,00 Euro
Mariella Mosler
"In einem Jahr mit 13 Monden“ (Nachbeantragung)
22.800,00 Euro
Förderergebnisse 2024
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Sylvi Kretzschmar
BEGRENZTE GESÄNGE Konzert-Performance am "Platz der leeren Versprechungen
38.000,00 Euro
Mariella Mosler
In einem Jahr mit 13 Monden - Abbilder einer Stadt
19.074,00 Euro
Jonas Mannherz
Sankt Georgsburg
9.600,00 Euro
Jan Holtmann
Boxing the City
30.037,72 Euro
Anja Steidinger
black block
6510,00 Euro
Anna Mieves, Anna Lena Grau und Art Ashram.
Beans and Bones
18.000,00 Euro
Thies Warnke
Hafıza politikaları - Politics of memory
29.890,00 Euro
Baldur Burwitz
The Returnal Flame
25.000,00 Euro
Niclas Riepshoff
Hamburg räumt auf!
19.065,00 Euro
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Beke Illing-Moritz
„raumfaire: Künstlerische Interventionen und stadträumliche“ Aktionen
15.000 Euro
Johanna Klier
„Archiv Sternbrücke"
6.000 Euro
Julia Nordholz
FLOATING TRANSMISSIONS
60.000 Euro
Merlin Reichart
"GG" - Eine Leuchtskulptur für Hammerbrook
10.600 Euro
Urban Art Institute
Hamburg 30 Jahre Hinz & Kunzt - Großflächiges Fassadenkunstwerk
13.485,44 Euro
Anca Munteanu Rimnic
„HAYSTUCK"
20.000 Euro
Michael Kress
„7 Seeds - Conversations under Trees"
124.670,17 Euro
Tillmann Terbuyken & Eske Schlüters
„Aus der Zeit heraus"
32.850 Euro
Vera Drebusch
„Wer war Marianne Rosenbaum?"
11.050 Euro
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Kayoung Kim
„Serviervorschlag – Ein Projekt zu vergessenen Städtebildern“
11.100 Euro
Vera Drebusch
„Trümmer-Bank“
14.720 Euro
Hiền Hoàng
„Scent from Heaven – Wounded Myth”
22.036 Euro
Jorn Ebner
„Eidelstedter Klangkartografie“
30.000 Euro
Almut Linde für Yagmur Stiftung
Mahnmal und Gedenkstätte für die getöteten Kinder in Hamburg
58.404 Euro
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Andreas Peiffer
„Schatten des Decamerone“
17.300 Euro
Josephin Böttger über Hamburger Kunsthalle
„Deviation One“
7.100 Euro
Frieder Bohaumilitzky
„Metapolitisches Hüpfen“
13.260 Euro
Hayato Mizutani
„Where people meet people”
23.856 Euro
Till Bick
„Prozessuale Plastik – Reminiszenz an das Denkmal der Märzgefallenen“
5.000 Euro
Künstler*innen
Projekt
Fördersumme
Annika Kahrs
„How to live in the echo of other places“
81.256 Euro*
Sven Christian Schuch
„MIND the GAP“
10.000 Euro
Margret Markert für Honigfabrik e.V.
Wettbewerb zur künstlerischen Kommentierung des Kriegerdenkmals Wilhelmsburg
39.000 Euro
Josephin Böttger (mit Carolin Jüngst und Felix Kubin
„Chains of Mania“
12.500 Euro
Förderergebnisse 2019
Künstlerinnen und Künstler
Projekt
Fördersumme
Dirck Möllmann
„Western Flag“
70.000 Euro
Charlotte Perka
„Werkstatt der Verbundenheit“
17.300 Euro
UTE e.V. (Chrisdian Wittenburg)
Aktionsplan barrierefreie Kulturorte Hamburg
12.665 Euro
Elena Malzew und Lisa Klosterkötter
„Gegenwart: Doing Youth”
35.000 Euro (+ 5.000 Euro aus dem Bezirksamt Mitte)
Werner Nöfer und Dieter Glasmacher
Neuinstallationen der Wandobjekte am ehemaligen Kunsthallen- bzw. Kunsthausvorplatz
15.600 Euro
Kunstverein St. Pauli e.V.
„Cage Match“
15.600 Euro
Download
Mitglieder der Kunstkommission 23. Wahlperiode 2025–2030