In den zehn Jahren seit der Entstehung des ersten BID für das Passagenviertel hat sich im Quartier einiges bewegt. Bereits während der ersten BID-Laufzeit wurde der Straßenraum neu gestaltet, und es entstanden großzügige Räume für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für die Außengastronomie. Das BID finanzierte auch die unter dem Namen „Sternenzauber“ bekannte Weihnachtsbeleuchtung, die in der nun endenden zweiten BID-Laufzeit durch die große Kristallkugel ergänzt wurde. Diese prägt in der Weihnachtszeit die Kreuzung der Großen Bleichen und der Poststraße.
In den nächsten fünf Jahren sollen die neu geschaffenen Qualitäten des Viertels gesichert werden. Hierzu werden die bereits etablierten zusätzlichen Reinigungs- und Servicemaßnahmen im öffentlichen Raum sowie die Marketingaktivitäten fortgesetzt. Auch den Betrieb der Weihnachtsbeleuchtung finanziert das BID weiterhin. Insgesamt wenden die Grundeigentümerinnen und -eigentümer in der neuen Laufzeit rund vier Millionen Euro auf.
Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Das Passagenviertel ist mit seinen namensgebenden Passagen, den eindrucksvollen Gebäuden und dem Ufer des Bleichenfleets ein ganz charakteristischer Teil der Hamburger Innenstadt. Ich freue mich, dass die Eigentümerinnen und Eigentümer sich hier auch in Zukunft so stark für ihr Quartier engagieren werden. Gemeinsam mit allen BIDs arbeiten wir an der hohen Aufenthaltsqualität in der ganzen Innenstadt. Das Flanieren, Shoppen, Genießen, Arbeiten und Leben in der City soll ein rundum positives Erlebnis sein. Die BIDs leisten hierzu wichtige Beiträge.“
Hintergrund:
BIDs sind klar begrenzte Geschäftsgebiete (Business Districts), in denen auf Veranlassung der Grundeigentümerinnen und -eigentümer in einem festgelegten Zeitraum (maximal fünf Jahre) in Eigenorganisation Maßnahmen zur Quartiersaufwertung (Improvement) durchgeführt werden. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer zu leisten haben.
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