Dazu Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg:
„Wir stehen vor einer doppelten Aufgabe: Neubau wieder möglich zu machen und Klimaschutzanforderungen so auszurichten, dass sie bezahlbaren Wohnraum nicht ausbremsen. Die gemeinsame Plattform zum kostenreduzierten Bauen ist ein entscheidender Schritt. Erstmals entsteht eine bundesweite Struktur, die funktionierende Lösungen bündelt und föderales Schwarmwissen sichtbar und nutzbar macht. So vermeiden wir Doppelarbeit, stärken Kooperation und schaffen die Grundlage für skalierbare Einsparungen. Der Hamburg-Standard hat vorgerechnet, wie Einsparungen bis zu 2.000 Euro pro Quadratmeter möglich sind – solche Lösungen sollen nun deutschlandweit Anwendung finden. Auch im Rahmen des Verfahrens zum Affordable Housing Plan der EU sind die Belange des kostenreduzierten Bauens zu berücksichtigen. Genauso klar war heute unsere Botschaft zur Europäischen Gebäuderichtlinie EPBD: Ohne eine tragfähige bundesgesetzliche Grundlage für ein digitales Gebäuderegister kann der Vollzug nicht starten. Zugleich setzen wir uns in Brüssel für Anpassungen ein, damit die Richtlinie nicht zu Fehlinvestitionen führt, die Mieten treiben und Klimawirkung kosten. Quartiers- und Flottenansätze müssen endlich Vorrang vor einer isolierten Gebäudeoptimierung bekommen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein Bau- und Wohnsystem, das innovationsfähig ist, Kosten senkt, Klimaschutz sinnvoll organisiert und Menschen wieder eine realistische Chance auf bezahlbaren Wohnraum gibt.“
Ein Foto der Bauministerkonferenz finden Sie hier zum Download (Copyright: Thomas Winszczyk):
https://share.skyfish.com/sh/fmljrdeh/3fea0571/2456329/69635396
Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Pressestelle
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
Social Media: X, LinkedIn