Einfacher, schneller, kostengünstiger

Bauministerkonferenz stellt beim Bauen Weichen für die Zukunft

21. November 2025 Pressemitteilung

„Einfacher, schneller und kostengünstiger bauen“ – unter diesem großen Motto stand die 147. Bauministerkonferenz (BMK) am 20. und 21. November 2025 in Würzburg. Unter dem Vorsitz von Bayerns Bauminister Christian Bernreiter haben die für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Ministerinnen und Minister und Senatorinnen und Senatoren der Länder zwei Tage lang unterschiedliche Themen erörtert und Beschlüsse gefasst, um den Wohnungsbau zu stärken und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Erleichterungen beim Umbau im Bestand oder die weitere Entwicklung des Gebäudetyp E. Seitens des Bundes nahm Bauministerin Verena Hubertz an der Konferenz teil.

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StMB/ Thomas Winszczyk

Dazu Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg:  

„Wir stehen vor einer doppelten Aufgabe: Neubau wieder möglich zu machen und Klimaschutzanforderungen so auszurichten, dass sie bezahlbaren Wohnraum nicht ausbremsen. Die gemeinsame Plattform zum kostenreduzierten Bauen ist ein entscheidender Schritt. Erstmals entsteht eine bundesweite Struktur, die funktionierende Lösungen bündelt und föderales Schwarmwissen sichtbar und nutzbar macht. So vermeiden wir Doppelarbeit, stärken Kooperation und schaffen die Grundlage für skalierbare Einsparungen. Der Hamburg-Standard hat vorgerechnet, wie Einsparungen bis zu 2.000 Euro pro Quadratmeter möglich sind – solche Lösungen sollen nun deutschlandweit Anwendung finden. Auch im Rahmen des Verfahrens zum Affordable Housing Plan der EU sind die Belange des kostenreduzierten Bauens zu berücksichtigen. Genauso klar war heute unsere Botschaft zur Europäischen Gebäuderichtlinie EPBD: Ohne eine tragfähige bundesgesetzliche Grundlage für ein digitales Gebäuderegister kann der Vollzug nicht starten. Zugleich setzen wir uns in Brüssel für Anpassungen ein, damit die Richtlinie nicht zu Fehlinvestitionen führt, die Mieten treiben und Klimawirkung kosten. Quartiers- und Flottenansätze müssen endlich Vorrang vor einer isolierten Gebäudeoptimierung bekommen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein Bau- und Wohnsystem, das innovationsfähig ist, Kosten senkt, Klimaschutz sinnvoll organisiert und Menschen wieder eine realistische Chance auf bezahlbaren Wohnraum gibt.“ 

Ein Foto der Bauministerkonferenz finden Sie hier zum Download (Copyright: Thomas Winszczyk): 

https://share.skyfish.com/sh/fmljrdeh/3fea0571/2456329/69635396 

Rückfragen der Medien  
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