Von Süden am Karnapp in Richtung Norden zum Veritaskai verläuft die geschwungene Wegeführung durch einen landschaftlichen Bereich mit einer Wiesenböschung am Kanal und integrierten Hafenrelikten, Gehölz- und Baumpflanzungen. Ab der mittig beginnenden, sanierten und denkmalgeschützten Kaimauer weitet sich die Wegestruktur auf. Besuchende haben die Möglichkeit, parallel zum östlichen Bahnhofskanal zu flanieren oder um die integrierten, vom Granitbelag umspülten Vegetationsinseln herumzuschlendern. Im Westen der Promenade schließen die beiden verlängerten Grünzüge aus Richtung der Theodor-Yorck-Straße an.
Bei der Planung wurde Wert auf eine Verschattung durch Bäume sowie auf die Pflanzung klimaresilienter Bäume gelegt. Niederschlagswasser wird durch sogenannte Schwammstadtabläufe und unterirdische Drainageleitungen den Bäumen zugeführt und somit nachhaltig genutzt.
Das Projekt wurde hauptsächlich über das Finanzierungsprogramm Wohnungsbauentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert – sowie aus Mitteln der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, des Bezirksamts Harburg und des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Die RISE-Förderung bekräftigt die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung des Stadtteils und die Stärkung des Binnenhafens als lebendiges und klimaresilientes Quartier.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Gute Stadtentwicklung bedeutet nicht nur, neue Wohnungen und Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch attraktive öffentliche Räume, die allen offenstehen. Der neue Grünzug Harburger Brücken ist dafür ein schönes Beispiel: Er ermöglicht Aufenthaltsqualität direkt am Wasser und verbindet Grün, Erholung und Klimaanpassung.“
Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg: „Der Harburger Binnenhafen entwickelt sich stetig weiter. Erneut dürfen sich die Harburgerinnen und Harburger sowie alle Gäste über einen weiteren attraktiven Aufenthaltsraum freuen. Fühlen Sie sich gerne eingeladen, den Binnenhafen mit seinen interessanten Orten zu besuchen und dabei die neue Promenade zu entdecken.“
Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg hat derzeit 25 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 27 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.
Weitere Informationen zum RISE-Fördergebiet Harburger Binnenhafen / Neuland-Nordwest, zum RISE-Prozess und den Beteiligungsmöglichkeiten sind vor Ort im Stadtteilbüro während der Sprechzeiten erhältlich. Auch die Website www.harburger-binnenhafen.de informiert zu aktuellen Themen, Projekten und Terminen im Fördergebiet.
Fotos vom Grünzug Harburger Brücken finden Sie hier zum Download (Copyright: steg Hamburg):
https://www.hamburg.de/go/1212706
https://www.hamburg.de/go/1212712
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