Die ganze Stadt - Hamburger Wettbewerbe und Verfahren 2017-2023
Mehr als 6.000 Wettbewerbspläne aus 170 Wettbewerben auf etwa 1.100 Fahnen: Vom 23. Juni bis 14. Juli 2023 zeigte die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in einer schwebenden architektonischen Rauminstallation im Schuppen 29 in der HafenCity erstmals die kreative Fülle aller architektonischen und planerischen Wettbewerbe und Verfahren der letzten Jahre in Hamburg. Ergänzend zu Führungen durch die Ausstellung lockte ein spannendes Rahmenprogramm alle Besucherinnen und Besucher zur Diskussion über Baukultur und Stadtgestaltung, über Architektur und Teilhabe – und zum Staunen über die kreative Wucht der gesammelten Arbeiten.
Stadtentwicklung und Wohnen
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KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS
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Filmischer Rückblick auf die Ausstellung
Die ganze Stadt. Rückblick auf die Ausstellung „Hamburger Wettbewerbe und Verfahren 2017–2023“
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FHH
Jedes Jahr finden in Hamburg etwa 40 Wettbewerbs- und Planungsverfahren statt, z.B. für Schul-, Wohn- und Kulturbauten, für Infrastruktur, Quartiere, Parks und Plätze. Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag ist ein Baustein zur Entwicklung der Stadt. Obgleich in der Regel nur ein Entwurf gewinnen kann, sind alle weiteren Einreichungen ebenso reich an Ideen und individuellen Lösungen. Die kreative Vielfalt, die Planerinnen und Planer und Architektinnen und Architekten in jede Entwurfsaufgabe und damit in den städtischen Diskurs einbringen, wurde mit der dreiwöchigen Ausstellung „Die ganze Stadt“ im Schuppen 29 auf dem Baakenhöft erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Ausstellung zeigte die Wertschätzung der Arbeit aller an den Verfahren Beteiligten, die sich intensiv mit der Stadt, einem Ort und einer Bauaufgabe auseinandersetzen, Entwürfe ausarbeiten, diskutieren und sie einer Jury präsentieren. In den allermeisten Fällen gilt: The Winner Takes It All – in der Regel kann immer nur ein Entwurf umgesetzt werden. Dabei sind alle Einreichungen reich an gestalterischer Kraft – und jeder einzelne Beitrag ein gedanklicher Baustein in der künftigen Entwicklung der Stadt.
Gestaltet und kuratiert von KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS und dem Architekturkritiker Kaye Geipel machte „Die ganze Stadt“ als begehbare Installation die Wettbewerbe und Verfahren visuell und körperlich erfahrbar. Dafür hatte sich das kuratorische Team vom wichtigsten Werkzeug der Architektur inspirieren lassen: dem gedruckten Plan. Im Vorfeld der Ausstellung sichtete und katalogisierte das Team gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hunderte Verfahren aus den Jahren 2017 bis 2023.
Die Entwürfe konnten bezirksweise – auf Wunsch begleitet von einem Audioguide – durchschritten werden. Um sich alle Entwürfe in den insgesamt 53 Gängen der Ausstellung anzusehen, begab man sich auf einen bis zu 1,7 Kilometer langen Spaziergang. Sieben farblich kodierte Themeninseln innerhalb der Installation stellten außerdem einzelne Beiträge vertieft vor. Auf einem Touchtable in der Ausstellung waren alle Wettbewerbsentwürfe digital verfügbar.
Bildergalerie rund um die Ausstellung
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Jan Lewandowski
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Rahmenprogramm
Vernissage | Die ganze Stadt
Mit Senatorin Karen Pein, Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, Prof. Armin Nassehi und dem Hamburger Kammerballett
23.06., 19.30 Uhr
Hallo Hamburg! Stadt neu bauen – IBA Hamburg
27.06., 19 Uhr
Das Ungebaute Hamburg - Olaf Bartels, Prof. Ullrich Schwarz
28.06., 19 Uhr
Die Stadt im Dialog gestalten: Wie aus Ideen für den Grasbrook Wirklichkeit wird – HafenCity Hamburg GmbH
29.06., 17 Uhr
Was braucht ein guter Wettbewerb? Zwischen Verfahrenskreativität und Verlässlichkeit – büro luchterhandt & partner, D&K drost consult, konsalt, claussen-seggelke
30.06.2023, 18 Uhr
Midissage | Archiv der Zukunft
Mit Françis Rambert (Leiter der Architektursammlung der Pariser „Cité de l'Architecture et du Patrimoine“), Roberto Ohrt (Kurator der Ausstellung „Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne“) und dem Architektinnenpaar Julia und Peter Bolles-Wilson
02.07., 11 Uhr
Hamburg – ist die ‘schlafende Schöne jetzt wach? – Prof. Dr. Gert Kähler
04.07., 17 Uhr
Ingenieurkunst bei Planungsverfahren und Wettbewerben – Hamburgische Ingenieurkammer-Bau
05.07., 18 Uhr
Zusammen | bauen – Saisonale Räume in der Stadt – HafenCity Universität
06.07., 19 Uhr
Die Schule und die ganze Stadt – Fritz-Schumacher-Gesellschaft
07.07., 14.30 Uhr
HSBK im Schuppen 29: Die ganze Stadtgesellschaft – Hamburger Stiftung Baukultur
11.07., 8.30 Uhr
Perspectives on Hamburg from abroad – Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Fritz-Schumacher-Gesellschaft, Architecture Foundation
Die Ausstellung „Schau Hamburg in die Karten“ lud vom 11. bis 30. November dazu ein, Hamburg und sein Umland mit neuen Augen zu sehen. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung in der BallinStadt auf der Veddel stehen rund 200 Karten und Abbildungen aus dem Stadt-Umland-Atlas Hamburg.
Im Juni 2024 lud Senatorin Karen Pein zum Sommergespräch zur Baukultur 2024 nach Rothenburgsort ein. Das Thema lautete „Kreative Milieus und Stadtentwicklung“. Neben Diskussionsrunden präsentierten Gäste aus London, Brüssel und Groningen Beispiele kreativer Nutzungen.