Hamburg Mediaserver/Elbphilharmonie Hamburg/Thies Rätzke
mehr erfahren Internationale Konferenz am 28./29. September 2026

WATER_CITY WHERE NEXT?

Überall arbeiten Städte daran, ihre Wasserlagen neu zu denken und zu gestalten. Wie gelingt diese Transformation? Wo entstehen die Wasserzugänge von morgen, und wer treibt sie voran? Die internationale Konferenz WATER_CITY WHERE NEXT? bringt Menschen aus Planung, Forschung und Praxis am 28./29. September 2026 im Hamburger Oberhafen zusammen. For English version, please select your language above.

Anmeldung

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WATER_CITY WHERE NEXT?

Überall arbeiten Städte daran, ihre Wasserlagen neu zu denken und zu gestalten. Wie gelingt diese Transformation? Wo entstehen die Wasserzugänge von morgen, und wer treibt sie voran? 

Die internationale Konferenz WATER_CITY WHERE NEXT? bringt Expertinnen und Experten aus Planung, Forschung und Praxis zusammen – von Hamburg bis Chicago. Die Konferenz richtet sich an Planerinnen und Planer, (Landschafts-)Architektinnen und Architekten, Urban Designer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung.

Öffentliche Führungen laden dazu ein, die HafenCity, das Billebecken, den Grasbrook und die Innenstadt-Fleete unter fachkundiger Begleitung gemeinsam zu erkunden.

Der Besuch der Konferenz kann bei der Hamburger Architektenkammer und weiteren Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung eingereicht werden.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026.

Eröffnung

Montag, den 28. September ab 19.00 Uhr; Einlass und Akkreditierung ab 17.00 Uhr

Konferenztag

Dienstag, den 29. September ab 9.00 Uhr; Einlass, Akkreditierung und Frühstück ab 8.00 Uhr

Ort

Gleishalle im Oberhafen, Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg

Bitte planen Sie Ihre Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U1 Haltestelle Steinstraße (11 Min. Fußweg), Metrobus 2 Haltestelle Ericusspitze (11 Min. Fußweg), Hauptbahnhof (20 Min. Fußweg)

Über die Konferenz

Wasserlagen als Treiber der Stadtentwicklung

Hamburg ist seit jeher eine Stadt am Wasser. Alster, Elbe, Bille, Kanäle und Fleete prägen nicht nur das Stadtbild, sie spielen auch eine Schlüsselrolle für die weitere Entwicklung der Hansestadt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Waterfront-Projekte: Im Mittelpunkt stehen heute stadträumliche, ökonomische und infrastrukturelle Aspekte, ebenso wie die Herausforderungen des Klimawandels und der Gewässerökologie – in kleinem wie in größerem Maßstab.

Karte Hamburg OpenStreetMap
Kartengrundlage OpenStreetMap bearbeitet von büro luchterhandt & partner

Mit Vorträgen, Werkberichten und Diskussionen gibt die 1,5-tägige internationale Konferenz einen Einblick in aktuelle Ansätze und Projekte an der Schnittstelle zwischen Stadt und Wasser.

Die Konferenz findet in deutscher und englischer Sprache statt und richtet sich an Planerinnen und Planer, (Landschafts-) Architektinnen und Architekten, Urban Designer, Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung.

Der Besuch der Konferenz kann bei der Hamburger Architektenkammer und weiteren Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung eingereicht werden.

Programm und Speaker

Führungen zu Hamburger Wasserlagen
Montag, 28. September 2026, 10 bis 17 Uhr: siehe Reiter „Öffentliche Führungen“ weiter unten

Eröffnungsabend
Montag, 28. September 2026, ab 19 Uhr

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg

Prof. Paola Viganò, Architektin und Stadtplanerin, StudioPaolaViganò

Vorträge und Diskussionen
Dienstag, 29. September 2026 von 9 bis 17 Uhr

Portraits Speaker
1. Reihe v.l.n.r: fieldoperations, Paola Viganò, West8, Senatskanzlei Hamburg / Jan-Niklas Pries; 2. Reihe v.l.n.r.: Gabriele Schärer / maat.ch, Giuseppe Micciché, City of Copenhagen, Marek Velcek

Das vollständige Programm wird in Kürze hier veröffentlicht. Folgende Speaker erwarten Sie am 29. September:

Amsterdam Roy Berents Berlin Juval Dieziger, Holzmarkt 25 Basel Barbara Buser, baubüro in situ Bratislava Petra Marko, Metropolitan Institute Brussels Kristiaan Borret, Genf Cantonal Urban Planner Chicago Ciere Boatright, Department of Planning and Development (tbc) Hamburg Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor / Prof. Antje Stokman, HafenCity Universität / Dr. Andreas Kleinau, HafenCity Hamburg GmbH Kiel Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Bauen Köln Eva Herr, Stadtplanungsamt Kopenhagen Lars Jensen, City Architect / Prof. Dan Stubbergaard, COBE (tbc) / Jakob Sand, BIG | Bjarke Ingels Group London Patrick Scally, Hackney Wick & Fish Island Community Development Trust Marseille Vincent Fouchier, Aix-Marseille-Provence Region (tbc) Mailand Prof. Paola Viganò, StudioPaolaViganò Mechelen An Schepers New York Sanjukta Sen, Field Operations Prag Petr Janda, petrjanda/brainwork Rotterdam Prof. Adriaan Geuze, West 8 / Prof. Kees Christiaanse, KCAP / Arnoud Molenaar, Square Floatin gCity / Dirk van Peijpe, De Urbanisten Stuttgart Hannah Pinell, Neckarinsel e.V. / Prof. Maik Schlaich, schlaich bergermann partner Utrecht Martin Knuijt, OKRA Wien Mark Neuner, Mostlikely Zürich Prof. Günther Vogt, VOGT Landschaftsarchitekten

Panels: Perspektiven zwischen Stadt und Wasser

Um die vielschichtige Bedeutung von Wasser für die Stadtentwicklung aufzuzeigen, nimmt die Konferenz drei Perspektiven in den Fokus: Großmaßstäbliche Transformation, neue Orte und Allianzen sowie Strategien und Instrumente. In parallelen Panels werden diese diskutiert und anhand von Projekten konkretisiert.

  1. Die Panels zu großmaßstäblichen Transformationen nähern sich der übergeordneten Frage, wie Wasser gesamtstädtische Visionen prägt und wie dadurch ganze Stadtregionen zukunftsweisend weitergedacht werden können. Im Fokus stehen dabei neben Hamburg Städte wie Kopenhagen, Rotterdam, New York und Chicago, die durch ihre geografische Lage stark vom Wasser geprägt sind. Was sind die Visionen hinter den Großprojekten? Wie wird Wasser zum Treiber großräumigen Wandels und wie wirkt es als räumlich verbindendes, identitätsstiftendes Element der Städte?
  2. Die Panels zu neuen Orten und Allianzen nehmen mit Ansätzen aus Hamburg, Berlin, London und Wien Wasserlagen als soziale Orte in der Stadt in den Fokus. Der Blick richtet sich auf kreative Nutzungen an Ufern, Kais und öffentlichen Wasserflächen, ebenso wie auf gemeinschaftliche Ansätze, zivilgesellschaftlich getragene Projekte und Initiativen. Sie zeigen, welche Wasserzugänge die Stadt von morgen braucht und wer sie gestaltet.
  3. Welche Strategien, Instrumente und Wege sind notwendig, damit die Transformation von Städten am Wasser gelingt? Die Panels zu Strategien und Instrumenten liefern Impulse für den Schritt in die Umsetzung und diskutieren Rahmenbedingungen, um Wasser in der Stadtentwicklung wirksam zu machen. Planerische, politische, finanzielle und rechtliche Hebel werden diskutiert. Projekte aus Marseille, Utrecht, Hamburg, Kiel und Köln zeigen, wie aus Visionen realisierbare Projekte entstehen.

Öffentliche Führungen

Öffentliche Führungen am ersten Konferenztag laden dazu ein, die HafenCity, das Billebecken, den Grasbrook und die Innenstadt-Fleete zu Fuß, mit der Barkasse oder mit dem Fahrrad zu gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu erkunden. 

Fleet
Mediaserver Hamburg/Jörg Modrow

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"Zwischen Stadt und Hafen": Ein neuer Kulturort auf dem Baakenhöft
Montag, 28. September 2026, 10 bis 12 Uhr

Treffpunkt: Hafen.City.Horizonte., Forum für Stadt & Zukunft der HafenCity Hamburg GmbH, Baakenallee 33 (Zugang über Lola-Rogge-Platz)

Der Spaziergang führt Sie vom Forum "Hafen.City.Horizonte" zur Kaispitze in der östlichen HafenCity, die - wie die Kehrwiederspitze mit der Elbphilharmonie - immer für eine besondere Nutzung vorgesehen war. Durch den geplanten Neubau der Hamburgischen Staatsoper ergibt sich die Chance, einen neuen Kulturort in einmaliger Wasserlage zu schaffen und mit vielfältig nutzbaren, öffentlichen Grünflächen zu verknüpfen.

Arbeiten und Leben zwischen Elbe und Bille (Radtour)
Montag, 28. September 2026, 12 bis 14 Uhr

Treffpunkt: S-Bahnstation Rothenburgsort

Im Billebogen entsteht Hamburgs zentralstes modernes Gewerbegebiet, aber auch urbane Parklandschaften am Wasser mit vielen neuen Wegeverbindungen. Auf der Radtour informieren wie Sie über das Zusammenwachsen dieses heute stark zerschnittenen Stadtraums. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Fahrrad mit. Die Nutzung der öffentlichen Stadtradstation (Station S Rothenburgsort/Billhorner Deich) erfolgt eigenverantwortlich.

"Die Mitte wächst": Der neue Stadtteil Grasbrook bringt die Stadt über die Elbe
Montag, 28. September 2026, 13 bis 15 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnstation Veddel, Ausgang Am Gleise / Wilhelmsburger Platz

Auf dem Grasbrook entsteht ein neuer grüner Stadtteil am Wasser mit Wohnraum für ca. 6.000 Menschen. Auf einem Spaziergang von der benachbarten Veddel durch das Gebiet erfahren Sie mehr über die geplanten Gebäude, Brücken und Parks. Zudem können Sie den einmaligen Blick auf Elbe und Innenstadt genießen.

„Am Wasser bauen": Moderner Hochwasserschutz und Infrastruktur in HafenCity, Billebogen und auf dem Grasbrook (Barkassenfahrt)

  • Montag, 28. September 2026, 14 bis 16 Uhr:
  • Treffpunkt: N.N. (Weitere Informationen folgen)

Welche Bedeutung hat moderner Hochwasserschutz auf Städtebau und Quartiersentwicklung? Wie bringt man Brücken, U-Bahnen und andere wichtige Infrastrukturbauten in einen neuen Stadtteil am Wasser? Mit der Barkasse schippern wir auf der Norderelbe vorbei an Elbphilharmonie, Strandkai und entlang des Baakenhöfts bis zur Brücke Entenwerder und in den Moldauhafen.

Entdeckerspaziergang zu Wasserlagen in der Innenstadt
Montag, 28. September 2026, 15 bis 17 Uhr
Treffpunkt: Innenstadtkoordination, Rathausstraße 7

Bei diesem Entdeckerspaziergang laufen Sie gemeinsam mit dem Team der Hamburger Innenstadtkoordination entlang der Fleete durch die Innenstadt. Der Fokus der Führung liegt auf dem Alster- und Nikolaifleet. Welche Bedeutung haben diese Fleete aus dem Mittelalter heute und in Zukunft für die Innenstadt?

 

Veranstaltungsort und Anreise

Unsere Konferenz findet in der „Gleishalle Oberhafen“ mit ihrem einzigartigen industriellen Charme statt. Die ehemalige Bahnhofshalle des Güterumschlagplatzes ist ein öffentlicher, soziokultureller Begegnungs- und Veranstaltungsort im Hamburger Oberhafenquartier in der HafenCity. Sie wird gemeinschaftlich vom Verein Oberhafen 5+1 e.V., der Kreativgesellschaft Hamburg und der HafenCity Hamburg GmbH betrieben. Auf rund 2.000 Quadratmetern dient sie als kreatives Labor für Ausstellungen, Veranstaltungen, Workshops, Konzerte und Märkte. 

Der Eröffnungsabend am 28. September findet in der Gleishalle und im angrenzenden HCU-Raum statt. Direkt nebenan befindet sich das Restaurant „Hoobenköök“, das das Catering für die Konferenz übernimmt. Die Panels am 29. September verteilen sich auf drei Räume: den HCU-Raum in der Gleishalle sowie die Räume „Erste Liebe“ und „Proberaum“ in der Stockmeyerstraße, jeweils nur eine Gehminute von der Gleishalle entfernt. 

Bitte beachten Sie: Die Gleishalle ist nicht beheizt. Da es Ende September in Hamburg schon sehr frisch sein und die Halle auskühlen kann, empfehlen wir Ihnen, eine warme Jacke dabei zu haben. 

Adresse
Gleishalle im Oberhafen
Stockmeyerstrasse 43
20457 Hamburg
Home - Gleishalle

Anreise

  • mit dem Fahrrad: über die Oberhafenbrücke zum Oberhafen und dann links in die Stockmeyerstraße, Fahrradständer vor dem Haupteingang der Gleishalle.
  • mit öffentlichen Verkehrsmittelnvon den U-Bahn-Haltestellen Messberg (U1), Steinstraße (U1) und HafenCity Universität (U4) jeweils ca. 15 Min Fußweg und vom Hamburger Hauptbahnhof ca. 20 Min. Fußweg
  • mit dem Auto: Wir empfehlen die Anreise mit ÖPNV. Auf dem Oberhafengelände gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten. Alternativ können Sie den Parkplatz der Deichtorhallen nutzen (kostenpflichtig).
     

Kontakt

Fragen zur Anmeldung und Konferenzorganisation:
büro luchterhandt & partner
Kaiser Luchterhandt Senger 
Stadtplanung und Landschaftsarchitektur PartGmbB
Versmannstraße 32
20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40-707080-70
E-Mail: watercity@luchterhandt.de
www.luchterhandt.de

Inhaltliche Fragen:
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Dr. Kerstin Schaefer / Jonas Trittmann, Büro des Oberbaudirektors
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Telefon: +49 (0)176-42868079
E-Mail: watercity@bsw.hamburg.de


Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers (11. Hamburger Architektur Sommer) 2026.

Hamburger Architektursommer
Initiative Hamburger Architektur Sommer e.V.