Pilotprojekt: Wärmeverluste aufdecken statt Energie durchs Dach heizen

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Bitte prüfen Sie als Erstes unter Eingabe Ihrer Adresse, ob für Ihr Haus bereits ein Energiebericht vorliegt: bitte hier klicken

  • Fall 1: Energiebericht liegt vor
    Dann können Sie direkt mit der Bestellung fortfahren 
     
  • Fall 2: Energiebericht liegt (noch) nicht vor --> Interessensbekundung
    Das bedeutet, dass Ihr Gebäude bislang nicht Teil des Pilotgebiets war. Wir haben das Projekt zunächst nur in bestimmten Gebieten gestartet, um vor einer möglichen Gebietsausweitung Erfahrungen zu sammeln. Wenn Sie von der Stadt Hamburg postalisch informiert wurden, obwohl ihr Haus nur in der Nähe eines solchen Gebiets liegt, so ließ sich dies aus technischen Gründen beim Versand nicht vermeiden, und wir bitten um Ihr Verständnis. Sie können Ihr Interesse ganz einfach auf der Climap-Website hinterlegen - auch darüber freuen wir uns sehr, denn so fließt Ihre Rückmeldung direkt in die Weiterentwicklung unserer Angebote ein.
    Unabhängig davon können Sie jederzeit die kostenfreie und und unabhängige Erstberatung der Hamburg Energielotsen nutzen. Mehr Informationen zu den Energielotsen finden Sie hier oder telefonisch unter 040 248 32 250 (Privatpersonen) und -252 (Gewerbetreibende).

Die Stadt Hamburg fördert den Berichtsabruf. Wenn Sie bei der Bestellung Ihres Berichts den Rabattcode GOHAMBURG eingeben, sehen Sie sofort, ob noch geförderte Exemplare verfügbar sind.

  • Die ersten 200 Berichte sind kostenlos.
  • Die nächsten 200 Berichte kosten nur € 9,95.
  • Danach gilt der reguläre Preis von € 59,90.

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Logo Wärmelandkarte Text
BSW

Wärmebilder liefern in Pilotgebieten erste Einschätzung zum energetischen Zustand von Gebäuden

Die Wärme einfach durchs Dach heizen? Das kostet unnötig Energie und Geld. Eine energetische Sanierung kann hier Abhilfe schaffen: Durch die Verbesserung der Gebäudeeffizienz bleibt die Wärme im Haus, der Energieverbrauch und die Heizkosten sinken. Dennoch sind viele ältere Gebäude noch schlecht gedämmt. Diese energetischen Schwachstellen an der Gebäudehülle können mit Hilfe von Wärmebildaufnahmen (Thermografie) sichtbar gemacht werden: 

  • Warme Bereiche bedeuten Wärmeverluste und werden in Rottönen dargestellt. Dies kann z. B. an einer geringen Dämmung der Fassade oder des Daches oder einer nur einfachen Verglasung der Fenster liegen. Hohe Wärmeverluste führen somit zu einer niedrigen Gebäudeeffizienz. In der unten abgebildeten Thermografieaufnahme zeigen sich in Rot Schwachstellen an der Verglasung und zum Teil auch etwas unterhalb der Fenster.
  • Kalte Bereiche verweisen auf geringe Wärmeverluste und erscheinen in Blau- bis Grüntönen. Im unteren Bild sind große Teile der Fassade grün wiedergegeben, so dass basierend auf der Thermografie die Fassade an diesen Stellen ausreichend gedämmt sein sollte.

Eine Auswertung der Wärmebilder kann somit helfen zu erkennen, welche Gebäudeteile energetisch modernisiert werden sollten.

Michael Zapf

Pilotprojekt: Wärmeverlustkarte mit Bericht zur Energie-Einschätzung 

Um Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden bei einer energetischen Einschätzung Ihres Zuhauses zu unterstützen, führt die Stadt Hamburg aktuell im Rahmen der Kampagne "Jedes Haus kann Klimaschutz" ein Thermografie-Pilotprojekt in den ausgewählten Fokusgebieten Wilhelmsburg, Othmarschen/Groß Flottbek und Eißendorf durch. Bereits im Winter 2024/25 wurden Thermografie-Aufnahmen am Boden und in der Luft in den drei Gebieten angefertigt und anschließend ausgewertet. Die Ergebnisse zum Wärmeverlust bilden die Basis einer Wärmeverlustlandkarte (s. u. Kartenausschnitt aus dem Gebiet Othmarschen/Groß Flottbek). Die Wärmeverlustkarten können Sie hier einsehen (bitte hier klicken). Auf dieser Karte sind die Wärmverluste zum Schutz von Eigentümerinnen und Eigentümern immer kumuliert mit mehreren Gebäuden zusammengefasst. Auf der verlinkten Website können die jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer einen digitalen Bericht zur energetischen Einschätzung ihres Zuhauses abrufen, ergänzt mit wertvollen Informationen und Tipps zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowie zu potenziellen Sanierungsmaßnahmen.

Wärmeverlustkarte Othmarschen
Climap (MVV Regioplan GmbH)

Geförderte Energieberichte

Mit dem Pilotprojekt unterstützt die Stadt Hamburg Eigentümerinnen und Eigentümer beim energetischen Sanieren ihres Hauses und fördert auch den Berichtsabruf. Denn energieeffiziente Gebäude und eine Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe sind ein zentraler Schlüssel, um Hamburgs Klimaschutzziele zu erreichen. Regulär kostet der Bericht € 59,90. Durch die Förderung der Stadt sind

  • die ersten 200 Berichte kostenlos 
  • und die nächsten 200 Berichte zum Preis von nur € 9,95 

erhältlich. Die Förderung erfolgt in der Reihenfolge des Abrufs, d.h. wenn das Förderkontingent aufgebraucht ist, kosten die Berichte regulär € 59,90.

ACHTUNG: Bitte setzen Sie bei der Bestellung des Berichts den Rabattcode GOHAMBURG im entsprechenden Eingabefeld ein - Sie sehen sofort, ob noch geförderte Berichte verfügbar sind!

Den Bericht können Sie hier bestellen (bitte hier klicken).

Wärmeverlustkarte: Berichtsdeckblatt
Deckblatt des Berichts zur Energieeinschätzung Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

Hintergrundinformationen zum Pilotprojekt

Durchführung in Fokusgebieten

Das Pilotprojekt zur Wärmeverlustkarte mit Energiebericht ist eines von drei aktuellen Angeboten, mit denen die Stadt Hamburg private Eigentümerinnen und Eigentümer insbesondere von Ein- und Zweifamilienhäusern beim energetischen Sanieren unterstützt. Die anderen beiden Maßnahmen sind der Energie-Express und das Nachbarschaftliche Sanierungsmanagement.

Sämtliche Pilotmaßnahmen werden ausschließlich in ausgewählten Fokusgebieten durchgeführt. Denn statt nach dem Gießkannenprinzip wird die Hilfe gezielt dorthin gebracht, wo das größte Potenzial beim energetischen Sanieren von privaten Ein- und Zweifamilienhäusern liegt. Die Auswahl der Gebiete erfolgte durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und basiert auf Kriterien wie der Baualtersstruktur, der Anzahl und Dichte von Ein- und Zweifamilienhäusern, der Kommunalen Wärmeplanung und städtebaulichen Aspekten. 

CLIMAP mit der Durchführung beauftragt

Für die Durchführung hat die Stadt Hamburg das Projektteam CLIMAP der MVV Regioplan beauftragt, eine hundertprozentige Tochter des Energieunternehmens MVV aus Mannheim. Das CLIMAP-Team hat bereits in zahlreichen anderen Kommunen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sein innovatives Konzept erfolgreich angewandt. Mit dem Projektstart in Hamburg wird es nun auch erstmalig im Norden Deutschlands umgesetzt.

Datenerhebung abhängig vom Wetter

Um verlässliche Bilder zu erzeugen, können die Wärmebilder nur bei entsprechender Witterung aufgenommen werden, am besten bei kaltem, klarem Wetter mit Temperaturen unter 5°C. Auch bei den Aufnahmen in den drei Hamburger Fokusgebieten war dies der Fall. Die Daten werden sowohl durch eine Befahrung des Gebiets zur Aufnahme der Fassaden als auch durch eine Befliegung für die Aufnahme der Dächer erhoben. CLIMAP wertet sämtliche Daten aus und erstellt darüber eine online-Wärmelandkarte.

Zusammenfassung: Ablauf kompakt 

Für Ihre einfachere Übersicht haben wir hier den Ablauf nochmals kurz zusammengefasst:

  • Winter 2024/25: Datenerhebung (Thermografiebefahrung und -befliegung) erfolgt 
  • Frühjahr/Sommer 2025: Auswertung der Daten und Erstellung der Karte
  • September 2025:
    • Fertigstellung der Wärmelandkarte auf der Website unseres Dienstleisters auf climap.de
    • Ab 17.09.2025: Berichtsabruf für Eigentümerinnen und Eigentümer - prüfen Sie hier (bitte hier klicken) durch die Eingabe Ihrer Adresse, ob auch für Ihr Haus ein Bericht verfügbar ist 
    • Die Stadt Hamburg fördert den Berichtsabruf: Geben Sie in der Bestellmaske den Rabattcode GOHAMBURG ein, um zu prüfen, ob noch geförderte Berichte verfügbar sind: Die ersten 200 auf der Seite getätigten Abrufe werden vollständig von der Stadt Hamburg gefördert, die nächsten 200 Abrufe sind teilgefördert (€ 9,95), die Förderung erfolgt in der Reihenfolge des Berichtsabrufs so lange noch Kontingente verfügbar sind. Danach kostet der Bericht regulär € 59,90 pro Abruf.

Hinweis zu Widerspruchsmöglichkeit

In einer Wärmlandkarte werden im Rahmen des Pilotprojekts keine Wärmebilder einzelner Gebäude, Personen oder PKWs veröffentlicht. Eigentümerinnen und Eigentümer, die einer Einbeziehung ihrer Immobilie bzw. der Nutzung in der Wärmelandkarte widersprechen möchten oder Rückfragen haben, können sich per E-Mail an info[at]climap.de wenden.

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