Serielles Sanieren: Erstes Projekt im Hamburger Wohngebäudebestand

Die Hamburger Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG setzt das erste serielle Sanierungsprojekt der Hansestadt um.

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Mit standardisierten Bauteilen effizienter sanieren

Ein besonders wichtiger Baustein zur Steigerung des Sanierungsgeschehens im Gebäudebestand kann zukünftig das serielle Sanieren sein: Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der Bestandsgebäude nach einer digitalen Vermessung und Planung durch die Montage von vorgefertigten Modulen (z. B. Fassaden und Haustechnik) saniert werden. Der gesamte Prozess ist standardisiert sowie digitalisiert und zielt darauf ab, die Sanierung zukünftig schneller, effizienter und trotzdem qualitativ hochwertig zu gestalten. 

Mehrfamilienhaus der fluwog wird seriell saniert: Blick auf die Baustelle
Serielles Sanieren der fluwog in Barmbek: Bauteile werden vorab angefertigt dena | photothek, Kira Hofmann

Ein Barmbeker Mehrfamilienhaus aus den 1950er Jahren gibt den Startschuss

Die Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG (fluwog) geht jetzt mit einem ersten Hamburger Projekt in Barmbek voran: Aus einem alten Mehrfamilienhaus in der Brucknerstraße 2 a + b mit 19 Bestandswohnungen soll ein energetisch fittes und zukunftsfähiges Wohngebäude werden. Dafür erhalten Fassade und Keller eine Dämmung (im Keller mit Abdichtung), und die Fenster, Türen und Balkone werden erneuert. Auch die Energieversorgung stellt den Zeiger auf die Zukunft: Das Gebäude wird an das Fernwärmenetz angeschlossen, das Dach erhält eine Photovoltaikanlage.

Zusätzlich werden das Dach aufgestockt und ein Neubau im Rahmen des Projekts errichtet - letzteres in Holzrahmenbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad - um zugleich mehr Wohnraum durch insgesamt 12 neue Wohneinheiten zu schaffen.

Links zu ausführlichen Berichten

Die dena, als Energieagentur des Bundes hat das Projekt mit einem Baustellenbesuch für die Öffentlichkeit erfahrbar gemacht. Den Bericht der dena zum Besuch finden Sie hier, einen Projektsteckbrief dena zum fluwog-Projekt gibt es ergänzend hier. Und hier finden Sie einen Beitrag der fluwog selbst zum Projekt.