Einzelne Bauteile gut sanieren
Grundsätzlich gilt: Wenn eine Sanierung ansteht, sollten Bauteile möglichst gut saniert werden. Und wenn Sie dabei den gesetzlichen Mindeststandard übertreffen, können Sie zudem Fördermittel in Anspruch nehmen.
Ihre Vorteile durch Dämmung:
- Steigerung des Wohnkomforts
- Reduzierte Heizkosten
- Finanzielle Förderung
- Vorbeugen von Schimmelbildung
- Verbesserter Schallschutz
- Schützt gleichermaßen vor Kälte und Hitze
- Erhöht die Lebensdauer des Gebäudes
- Ist gut fürs Klima!
Die geeigneten Dämmmaßnahmen variieren je nach Gebäudehülle. Beauftragen Sie eine zertifizierte Energieberatung, ein Planungs-/Architekturbüro oder Handwerksbetriebe, um die passenden Maßnahmen für Ihr Haus zu ermitteln.
Diese Möglichkeiten zur Dämmung könnten bei Ihnen in Frage kommen:
Fassadendämmung
Die Fassadendämmung ist ein sinnvoller erster Sanierungsschritt, da bei ungedämmten Außenwänden hohe Energieverluste möglich sind. Bei gering gedämmten Außenwänden ist die Fassadendämmung damit eine der wirksamsten Energiespar-Maßnahmen. Das Dämmmaterial wird normalerweise an der Außenseite der Fassade angebracht. Ob eine Fassadendämmung auch für Sie sinnvoll ist, hängt somit vom energetischen Zustand Ihres Hauses ab. Führen Sie eine Energieberatung durch und lassen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen, die Ihnen darüber Auskunft geben.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt, wann ein bestehendes Gebäude gedämmt werden muss.
Die wichtigste Regel zur Fassadendämmung: Wenn Sie mehr als 10 Prozent einer Bauteilgruppe (Türen, Fenster, Außenwand) Ihres Gebäudes verändern, müssen Sie Vorgaben an die energetische Qualität dieser Bauteile einhalten.
Kellerdeckendämmung
Sorgen Sie für wohlige Wärme in Ihrem Haus, indem Sie die Decke Ihres unbeheizten Kellers dämmen und so möglichen Wärmeverlusten vorbeugen. Dadurch bleibt auch der Boden im Erdgeschoss angenehm temperiert. Bei beheizten Kellern ist diese Maßnahme normalerweise nicht erforderlich. Eine solche Dämmung ist in Eigenleistung recht problemlos durchführbar.
Dämmung des Dachs und der obersten Geschossdecke
Je nach Beheizung des Dachbodens empfiehlt sich entweder die Dach- oder die Geschossdeckendämmung. Beide Maßnahmen führen zu Energieeinsparungen. Eine Dachdämmung lohnt sich vor allem, wenn das Dachgeschoss selbst beheizt ist.
Es gibt auch eine Pflicht zur Dämmung – die wichtigste Vorschrift aus dem GEG dazu: Wenn Sie Dach- bzw. Obergeschossräume mindestens vier Monate lang auf mindestens 19 °C Innentemperatur beheizen, so müssen Sie diese diese Räume nach außen und zu unbeheizten Nachbarräumen hin nach DIN-Vorgaben dämmen.
Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren
Mit neuen Fenstern und Türen holen Sie sich eine verbesserte Wärmedämmung ins Haus. Im Vergleich zu den älteren Fenstern aus den siebziger oder achtziger Jahren sind die neuen Modelle viel dichter und halten die Wärme effizienter im Inneren. Es ist jedoch wichtig, trotz der guten Abdichtung regelmäßig und richtig zu lüften. So sorgen Sie für ein gesundes Raumklima und vermeiden Feuchtigkeitsprobleme.
Backsteinfassaden und Denkmalschutz
Das Stadtbild Hamburgs wird entscheidend von seinen Wohngebäuden geprägt. Eine gute Information gleich vorweg: Auch wenn Ihr Zuhause über Backsteinfassaden verfügt, als besonders erhaltenswerte Bausubstanz gilt oder gar unter Denkmalschutz steht, können Sie Ihr Haus energetisch sanieren.