Die Planung neuer Projekte wird in sehr enger Abstimmung mit dem Stadtteil- oder Quartiersbeirat des jeweiligen Fördergebiets umgesetzt. Hier diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Bewohnerschaft, der Gewerbetreibenden und der Grundeigentümer sowie der vor Ort aktiven Organisationen, Akteurinnen und Akteure alle aktuellen Fragen, Probleme und Entwicklungen im Gebiet mit Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksamts und der Bezirkspolitik sowie externen Fachleuten.
Alle Bevölkerungsgruppen des Quartiers, insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund sowie diejenigen Institutionen, die eine wichtige Aufgabe im Gebiet wahrnehmen (Unternehmen, soziale Einrichtungen, Vereine etc.), sollen von Beginn an einbezogen und zur Vertretung ihrer Interessen in Beteiligungsgremien gewonnen werden. Zusammensetzung und Anteile stimmberechtigter und beratender Mitglieder sind verschieden. Die Grafik veranschaulicht die mögliche Zusammensetzung eines Gremiums an einem fiktiven Beispiel.
Beteiligungsgremien werden zu Beginn der Gebietsförderung von der Bezirksversammlung eingesetzt und sind unter anderem berechtigt, über den aus Fördermitteln gebildeten Verfügungsfonds zu entscheiden.
In jedem RISE-Fördergebiet steht ein Verfügungsfonds bereit. Mit ihm können kleinere Projekte kurzfristig gefördert werden, die Begegnung ermöglichen, nachbarschaftliche Kontakte und Netzwerke stärken. Es können Maßnahmen der Stadtteilkultur, Mitmachaktionen, Stadtteilfeste, Beteiligungsaktionen, Maßnahmen zur Belebung des Versorgungszentrums und Veranstaltungen gefördert werden. Die Quartiersbeiräte entscheiden über die Projektanträge.
Der Newsletter "Hamburg. Deine Perlen." (Sonderausgabe II) stellt unter dem Titel "Bunt und vielfältig" ausgewählte Projekte vor.