So wurden in fast allen Hamburger Bezirken, Quartiere durch umfangreiche bauliche Maßnahmen der BIDs umgestaltet und beispielsweise durch den Einsatz höherwertiger Materialien im öffentlichen Raum aufgewertet. Diese Aufwertungen im öffentlichen Raum können dabei von hochwertigen Pflasterungen und moderner Beleuchtung über neue Sitzgelegenheiten bis hin zu großflächigen Begrünungsmaßnahmen reichen. Die dabei gemachten Investitionen erfolgen auf Initiative von Grundeigentümergemeinschaften, werden aus privaten Mitteln finanziert und geschehen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg.
Bauliche Veränderungen
Die Gründe für bauliche Veränderungen in einem BID sind vielfältig. Vor allem geht es darum, das Viertel attraktiver und einladender zu gestalten – besonders an hochfrequentierten Orten wie Quartierszentren und innerstädtischen Plätzen. Mit einem ansprechendem Design, guter Beleuchtung, hochwertiger Bepflanzung und charaktervollem Stadtmobiliar werden hierbei stimmungsvolle Räume mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen. Gleichzeitig werden historische Bereiche gepflegt und modernisiert, um den besonderen Charme der Stadtteile zu erhalten.
Mehr Lebensqualität
Ein großer Fokus liegt auf der Verbesserung der Infrastruktur. Barrierefreie Zugänge wie abgesenkte Bordsteine sorgen dafür, dass sich alle Menschen - auch Menschen mit Beeinträchtigungen - leichter bewegen können. Zusätzlich werden Straßen, Plätze und Grünflächen modernisiert, um Quartiere attraktiver werden zu lassen. Neue Bänke, mehr Bäume und bepflanzte Flächen laden zum Verweilen ein und verbessern das Stadtklima