Brücken, Gewerbe- und Geschosswohnungsbau – übers Wasser, unter der Bahn und entlang der B75 – zwischen Innenstadt und Harburg überspannt die Magistrale Hamburgs Elbinseln. Sie ist zentral, aber nicht überall urban und bepackt mit Entwicklungspotenzialen. So durchkreuzt die Magistrale den Stadteingang Elbbrücken, das Spreehafenviertel, das Elbinselquartier und den Harburger Binnenhafen.
Steht in Hammerbrook eine Stärkung der Nutzungsmischung an, gilt es in Wilhelmsburg, den Wohnanteil weiter zu erhöhen. Spannend wird’s am Stadteingang Elbbrücken. Hier wandelt sich das Stadtbild. Ganz im Süden wächst der Harburger Binnenhafen bis an die Magistrale. Auch die Stärkung des Umweltverbunds nach Harburg und die Vernetzung einzelner Entwicklungsflächen darf nicht zu kurz kommen.
Als Amsinckstraße startet die M12 in Hammerbrook. Vom vormaligen Stadteingang Klostertor geht es vorbei am Großmarkt Hamburg. Mittelfristig soll an der stark befahrenen Straße auf mehr Aufwertung und Durchmischung hingewirkt werden.
Im bisher stark zerschnittenen Stadtraum zwischen Bille, Elbe und Veddel entsteht der neue Stadteingang Elbbrücken. Mitten durch das neue Entwicklungsgebiet überbrückt die Magistrale die Norder-elbe, um auf dem Grasbrook auf das nächste innerstädtische Stadtentwicklungsgebiet und den Stadtteil Veddel zu treffen.
Abseits der B75 geht es über die Wilhelmsburger Brücke auf die nächste Elbinsel. Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße gab hier den Aufschlag für die künftige Entwicklung neuer Quartiere mitten in Wilhelmsburg (Spreehafenviertel, Elbinselquartier, Wilhelmsburger Rathausviertel). Als Georg-Wilhelm-Straße zieht sich die M12 nun durch die bestehenden Wohnquartiere. In ihrem südlichsten Inselabschnitt reihen sich mit dem Inselparkquartier und den Georg-Wilhelm-Höfen zwei weitere Potenzialflächen für Wohnnutzung und Gewerbe an die Magistrale.
Über die Brücke des 17. Juni geht es wieder aufs „Festland“ bis an das Mischgebiet Harburger Binnenhafen. Hier gilt es, die städtebaulichen Qualitäten zu analysieren und Nutzungskonzepte zu entwickeln. Die Landschaftsachsen Reiherstieg-Fischbek und Elbinsel-Harburg verknüpfen die Freiräume der Süderelbe durch die Harburger Innenstadt Richtung Harburger Berge. In Harburg teilt sich die M12 vor dem Harburger Bahnhof auf und verläuft weiter als M9 Richtung Süden und M10 Richtung Westen.