Als historisches Tor in die Innere Stadt zeigt sich die M5 als grüne Magistrale mit geschlossenen Baumdächern, dem Eppendorfer Moor im Rücken und in Begleitung der Alster. Vielfältige Nutzungen und Strukturen machen die Magistrale lebendig und die angrenzenden Quartiere besitzen weitere Zentrenqualitäten. Im Mittelpunkt: der Hamburger Flughafen.
Die Flughafen-Chaussee nachhaltig verbessern, neue urbane Qualitäten durch mehr Vielfalt in Gewerbe und Gastronomie sowie ergänzende Bebauung schaffen, die Aufenthaltsqualität stärken sowie den Straßenraum klar und gerecht aufteilen – diese Aufgaben sind relevant bei der Entwicklung der M5.
Besonderes Augenmerk gilt der Gestaltung von zentralen Kreuzungen, den Eingängen in die und den Schnittstellen zu den Quartieren, den Fuß- und Radwegen sowie den öffentlichen Räumen an den pulsierenden Orten der Magistrale. So wird die Chaussee nicht nur ein Anker der Nachbarschaften, sondern eine gelungene Visitenkarte der Stadt.
Einst reichte die M5 bis in die Innere Stadt. Heute schließt die Magistrale an den in den 1970er-Jahren entstandenen Ring 2 an. An der Kreuzung an der Deelböge wird zukünftig eine stadträumliche Neuordnung angestrebt.
Vorbei am Eppendorfer Moor, entlang der Alster befinden sich Kleingärten und ein Gewerbegebiet als Pilotprojekt für nachhaltiges Gewerbe nahe dem nördlich gelegenen Flughafen. Hier wird eine besondere Adresse für Gewerbe an der Magistrale geschaffen, während die gegenüberliegende Magistralenseite durch Geschosswohnungsbau geprägt ist.
In Fuhlsbüttel zeichnet sich die Magistrale bereits durch eine geringere Anzahl an Fahrspuren aus. Zudem rahmen geschlossene Backsteinbauten den Magistralenabschnitt. Im nördlichen Fuhlsbüttel trifft der Erdkampsweg auf die Magistrale. Hier gilt es, die Kreuzung städtebaulich zu akzentuieren und Grünverbindungen zu stärken.
In Langenhorn wird durch das Umverteilen von Flächen neuer Raum geschaffen und der grüne Chausseecharakter der Magistrale gestärkt. Eingänge in die Quartiere, besonders an der Kreuzung Langenhorner Chaussee/Ring 3, werden geöffnet. Kurz vor der Stadtgrenze wird die U-Bahn-Station Ochsenzoll städtebaulich betont, der Radverkehr gestärkt und ein Stadteingang für die M5 geschaffen.