Magistralenprofile

M7: Die dreifache Magistrale –mobile und grüne ­Lebensadern in Verbindung

Steindamm – Meiendorfer Straße

  • Stadtentwicklung und Wohnen
M7: Die dreifache Magistrale –mobile und grüne ­Lebensadern in Verbindung (Steindamm – Meiendorfer Straße)
M7: Die dreifache Magistrale –mobile und grüne ­Lebensadern in Verbindung (Steindamm – Meiendorfer Straße) Astoc Architects and Planners GmbH, urban catalyst GmbH, berchtoldkrass space&options, ARGUS Stadt und Verkehr

Magistrale, Landschaftsachse, Bahnstrecke –drei Achsen verlaufen nebeneinander und sind miteinander verzahnt. Zu Beginn führen sie durch einen hochverdichteten Stadtraum mit urbanen Qualitäten und gemischten Nutzungen. Ab dem Wandsbeker Zentrum mehren sich Gewerbestrukturen, dann lockern sich die Strukturen immer weiter zu Wohnorten mit grünen Vorgärten auf.

Bauliche und freiräumliche Inszenierungen sowie neue Haltestellen der S-Bahn stärken künftig die Verbindung zwischen Magistrale, Verkehr und Grün. Grünverbindungen koppeln die Magistralenräume an den Grünzug und stärken im Zentrum Tonndorf den zweiten Grünen Ring.

Neben der städtebaulichen Neuordnung im Zentrum Wandsbek und der Gestaltung des Zentrums am Bahnhof Tonndorf liegt das Augenmerk darauf, die Potenziale im Zusammenspiel der drei Achsen zu fördern und den aufgespannten Zwischenraum integral zu betrachten.

Ausgangspunkt der M7 ist der Hamburger Hauptbahnhof. Die neue S-Bahn-Strecke S4 wird die Magistrale bereits von hier an auf ihrer gesamten Länge nach Nordosten begleitet. Der Eilbekkanal beziehungsweise die Wandse komplementieren das Dreigespann aus Magistrale, Landschaftsachse und ÖPNV-Trasse. Bauliche Inszenierungen an den Magistralen machen die neuen S-Bahn-Haltepunkte im Rücken der Magistrale präsent und geben ihnen eine Adresse an der Magistrale. Grüne Loops fungieren als Bindeglied zwischen den Magistralenräumen, die alle Strukturen miteinander verweben.

Trotz der bereits relativ dichten Stadtstruktur finden sich in St. Georg entlang des ersten Magistralenabschnitts noch kleinere städtebauliche Entwicklungsflächen. Der gesamte Straßenraum vom Hauptbahnhof bis zum Ring 2 ist Fokusraum der Strategie Mobilitätswende für die Prüfung einer Umverteilung der Verkehrsflächen zugunsten des Umweltverbundes.

Mit Eilbek und Wandsbek reihen sich an der M7 zwei bedeutende Zentren aneinander. Im Hauptzentrum Wandsbek soll der öffentliche Raum künftig neu gestaltet und die städtebauliche Ordnung in Teilbereichen von einem Rahmenplan festgelegt werden. An der S4 werden im Zentrum Wandsbek drei neue Stationen entstehen: Wandsbek Rathaus, Bovestraße und Holstenhofweg. 
Im weiteren Verlauf der Magistrale werden die bestehenden Regionalbahnhaltepunkte Tonndorf und Rahlstedt an das S-Bahn-Netz angebunden, die neue S-Bahn-Station Am Pulverhof bietet neue Entwicklungsmöglichkeiten.

In Tonndorf kreuzt der zweite Grüne Ring die Magistrale. Das Augenmerk liegt hier auf der Stärkung der Grünverbindungen und der Neugestaltung des Zentrums. Zudem liegen hier Potenziale für Gewerbe und Mischnutzungen. Der Rahmenplan für das Zentrum Tonndorf stellt die Leitlinie für die künftigen Entwicklungen dar. Anschließend geht es vorstädtisch bis dörflich durch Rahlstedt stadtauswärts.

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Magistralenprofile

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