Mehr als 300 Interessierte fanden am 16. März 2026 den Weg in die PERLE Passage in der Spitalerstraße, um sich bei der 28. Stadtwerkstatt über die nächsten Schritte in der Entwicklung der Hamburger Innenstadt zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Meilenstein: Mit dem Abschluss des Bundesprogramms „Verborgene Potenziale“ wurde zugleich der Übergang in eine neue Phase der Innenstadtentwicklung eingeläutet und der neue Innenstadtkoordinator vorgestellt.
Im Mittelpunkt der Stadtwerkstatt stand der Blick nach vorn:iskutiert wurde die Umsetzung des „Zukunftsbildes Innenstadt“, das weiterhin als gemeinschaftlicher Prozess angelegt ist. Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft sowie die Hamburgerinnen und Hamburger selbst sollen auch künftig aktiv an der Gestaltung der Innenstadt mitwirken. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die kommenden Jahre entscheidend dafür sein werden, die erarbeiteten Leitlinien in konkrete Maßnahmen zu überführen und sichtbar im Stadtraum umzusetzen.
Gleichzeitig bot die Stadtwerkstatt Anlass, auf fünf Jahre intensive Projektarbeit in der Hamburger Innenstadt zurückzublicken. Betreiber:innen von „neuen Orten“ wie dem Laden4, dem Nica Jazz Cub und dem Westfield Hamburg-Überseequartier berichteten von ihren Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, wie stark der kooperative Ansatz, der kontinuierliche Dialog des Programms „Verborgene Potenziale“ und die Netzwerkaktivitäten der Innenstadtkoordination zur Entwicklung tragfähiger Perspektiven beigetragen haben.
Ein besonderer Höhepunkt war die öffentliche Vorstellung des neuen Innenstadtkoordinators Dr. Julian Petrin, der künftig eine zentrale Rolle in der weiteren Prozesssteuerung einnehmen wird. Ergänzt wurde das Programm um eine begleitende Ausstellung, die zentrale Projekte und Ergebnisse des bisherigen Prozesses anschaulich darstellte.
Die rege Teilnahme und das große Interesse unterstreichen die Bedeutung der Innenstadt als gemeinschaftliches Zukunftsprojekt. Die gesammelten Anregungen und Beiträge werden nun ausgewertet und fließen in die nächsten Schritte der Umsetzung ein.