Die beliebte Backsteinhaussiedlung aus den 1930er Jahren wird von dem städtischen Wohnungsunternehmen SAGA GWG umfangreich modernisiert, umgebaut und erweitert. Nach Abschluss der Maßnahmen wird es dort 770 Wohneinheiten und bis zu 46 Gewerbeeinheiten für lokale Klein-Unternehmen in einem sogenannten Welt-Gewerbehof geben.
Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf der Einbindung der multikulturellen Einwohnerschaft, die aus rund 30 Nationen stammt. Da Einwanderer mit der deutschen „Planungskultur“ nur selten erreicht werden, erprobten die Verantwortlichen im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) besondere Beteiligungsformate, etwa eine mehrsprachige Planungswerkstatt. Und: Die Wohnungen im „Weltquartier“ werden von der Stadt gefördert. Die Mieten bleiben daher niedrig.