Um neue Unterstützungswege zu erschließen, hatte MAhL ZEIT bereits selbst Kontakt zur Hamburger Tafel aufgenommen. Parallel dazu wandte sich die Einrichtung an die Initiative "aufgefangen" (Behörde für Justiz und Verbraucherschutz). Durch diese Anfrage konnte das bestehende Netzwerk aktiviert und die verschiedenen Akteure effizient miteinander verknüpft werden:
Dank einer neuen Kooperation erhält MAhL ZEIT nun wöchentliche Lebensmittellieferungen durch die Hamburger Tafel sowie regelmäßige Zuteilungen von foodsharing. Damit ist die Versorgung der Einrichtung nachhaltig gesichert.
Dieses Beispiel zeigt, wie wirkungsvoll lokale Netzwerke sein können, wenn sie schnell und unbürokratisch zusammenarbeiten. Hier geht es nicht nur darum, Lebensmittel vor der Entsorgung zu retten, sondern auch darum, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Das Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichen Initiativen, öffentlichen Stellen und ehrenamtlichen Organisationen verdeutlicht, welchen Mehrwert koordinierte Strukturen für soziale Einrichtungen haben – und wie aus überschüssigen Lebensmitteln neue Perspektiven entstehen können.