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Kommunikation

Nutzung von Videokonferenzen

Die Hamburger Justizverwaltung ermöglicht den Einsatz von Videokonferenztechnik. Wie läuft die Teilnahme an einer Videokonferenz ab?

Die Freie und Hansestadt Hamburg nutzt für Videokonferenzen eine eigene Skype-for-Business-Infrastruktur. Die für den Betrieb erforderlichen IT-Komponenten (Server, Load-Balancer, Proxy, Speicher etc.) werden vom IT-Dienstleister Dataport betrieben. Dataport verfügt über ein nach ISO-27001-zertifiziertes Twin-Rechenzentrum mit der höchstmöglichen Schutzstufe "TÜV IT Trusted Site Level 4". Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit war beim Aufbau der Skype-for-Business-Infrastruktur für die Freie und Hansestadt Hamburg eingebunden.

Wie unterscheiden sich Skype und Skype for Business?

Skype for Business und Skype sind verschiedene Programme des Herstellers Microsoft, die ähnliche Möglichkeiten bieten. Sie haben keine technische Verbindung und können nicht miteinander verbunden werden. Skype wird auf Servern von Microsoft zur Verfügung gestellt und administriert. Mit Skype for Business wird hingegen ein vollständig anderer Ansatz verfolgt. Die Lösung wird ausschließlich im Dataport-Rechenzentrum betrieben. Die Kontrolle obliegt allein der FHH. Sämtliche Daten verbleiben ausschließlich im Dataport Rechenzentrum und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Welche Hardware und Software wird benötigt?

Eine Teilnahme ist über PC bzw. Notebook mit den notwendigen Hardware-Anforderungen (Kamera, Mikrofon, Lautsprecher) und einem aktuellem Betriebssystem und Browser (z. B. Edge oder Firefox) möglich. Die Teilnahme mit einem Smartphone oder Tablet wird ebenfalls unterstützt. Skype for Business Clients gibt es für Android, iPad und iPhone, Symbian und Windows Phone.

Wie kann man an einer Videokonferenz mit Skype-for-Business teilnehmen?

Externe Personen werden über einen Hyperlink in einer Einladungs-E-Mail auf die entsprechende Webseite der Videokonferenz geleitet und können dort an der Kommunikation teilnehmen. Hierbei können sowohl Chat- als auch Audio- und Videokommunikationen genutzt werden. Der Konferenzleiter hat umfassende Konfigurationsmöglichkeiten. So kann er beispielsweise grundsätzlich verhindern, dass Externe an der Konferenz teilnehmen, oder sie erst in einer "Lobby" warten lassen, um dann manuell ihre Teilnahme an der Konferenz zu gewähren.

Werden die Inhalte verschlüsselt?

Die Videokommunikation über das Internet erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung. Dateiübertragungen mit Externen werden technisch unterbunden.

Werden Videokonferenzen aufgezeichnet?

Es findet keine Aufzeichnung von Videokonferenzinhalten statt.

Wie können Teilnehmer die Sicherheit weiter erhöhen?

Der Zugang zum Internet und die Geräte der Teilnehmer sollten auf einem aktuellen Stand gehalten werden: Empfehlungen dazu gibt es zum Beispiel beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Weitere Angebote

Beim Landgericht steht neben der zentralen Skype-for-Business-Infrastruktur eine browserbasierte Softwarelösung zur Verfügung. Auch hier erfolgt die Kommunikation verschlüsselt. Alle Server, Rechenzentren und Anschlüsse für den Service oder deren Support befinden sich in Deutschland.