Zweiräder als Arbeitsmittel

Worauf Arbeitgeber achten müssen

In Hamburg sind zahlreiche Fahrradkuriere unterwegs, um Betriebe und immer stärker auch Privatpersonen zu beliefern. Kein ungefährlicher Arbeitsplatz. Auf welche Schutzmaßnahmen es ankommt, erfahren Arbeitgeber in diesem Maßnahmencheck.

  • Justiz und Verbraucherschutz
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Immer mehr Fahrradkurierdienste prägen das Stadtbild der Hamburger Innenstadt und sind mittlerweile fester Bestandteil der Stadt-Logistik. Während sich vor einigen Jahren fast ausschließlich Unternehmen der Fahrradkurierdienste bedienten, um Unterlagen oder Datenträger zu transportieren, kommen heute immer mehr Fahrradkuriere zum Einsatz, um Bedarfe des täglichen Bedarfs an Privatpersonen auszuliefern.

Kein ungefährlicher Arbeitsplatz für die stetig steigende Anzahl an Fahrradkurieren, wenn man bedenkt, dass im Jahr 2020 insgesamt 92.646 Fahrradnutzer im Straßenverkehr verunglückten, davon 426 tödlich. Damit waren 28 % aller Verunglückten und 25 % aller Verkehrstoten im Straßenverkehr Benutzer von Fahrrädern.

Vor diesem Hintergrund hat die Staatliche Arbeitsschutzaufsicht Hamburg einen Maßnahmencheck veröffentlicht, der die Arbeitgeber dabei unterstützen soll, geeignete Schutzmaßnahmen für die Fahrradkuriere festzulegen und umzusetzen.

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Maßnahmencheck für die Gefährdungsbeurteilung von Fahrradkurieren

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