Gesundheit

Macht Schimmel krank?

  • Justiz und Verbraucherschutz
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AdobeStock, Christoph Burgstedt

Allgemein hat sich gezeigt, dass Menschen, die in feuchten, verschimmelten Wohnungen leben, häufiger gesundheitliche Beschwerden haben als Menschen, die in trockenen, schimmelfreien Wohnungen leben. Es ist daher davon auszugehen, dass sich bei einem Feuchteschaden und/oder Schimmelwachstum in Innenräumen das Risiko für bestimmte gesundheitliche Beschwerden erhöht. Am häufigsten im Zusammenhang mit einem Schimmelbefall werden Reizungen der Schleimhaut der Augen und Atemwege sowie allergische Reaktionen gemeldet. 

Diese Wirkungen treten nicht zwangsläufig auf. Für gesunde Menschen besteht keine akute Gesundheitsgefahr. Das gesundheitliche Risiko hängt maßgeblich von der Empfindlichkeit der raumnutzenden Personen und vom Ausmaß des Schimmelbefalls ab. 

Ein Schimmelbefall in Innenräumen ist grundsätzlich aus hygienischer Sicht nicht zu akzeptieren und sollte in jedem Fall vorsorglich entfernt werden.

Aufgrund der großen individuellen Schwankungen und weiterer Einflussfaktoren konnten bislang keine allgemein gültigen gesundheitsbezogenen Richt- oder Grenzwerte festgelegt werden.

Es ist schwierig, für den individuellen Fall jeweils einen direkten Zusammenhang zwischen einer Schimmelbelastung und auftretenden Beschwerden aufzuzeigen bzw. zweifelsfrei zu benennen. Bei einem entsprechenden Verdacht wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, der Sie zu Fachärzten, beispielsweise auf dem Gebiet der Allergologie und Umweltmedizin, überweisen kann.

Zum Weiterlesen

Ein Hygrometer, bei dem der Zeiger im grünen Bereich steht.
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Bausteine mit der Schrift "Infos" drauf
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Hinweise

Weitere Informationen und Ansprechpartner

Wer noch helfen kann und wichtige Informationen

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